„Das ist für Roque und für uns eine Katastrophe. Er war in sehr guter Form und hat viele wichtige Tore geschossen“, sagte Trainer Felix Magath, als er am Sonntag von der Diagnose erfuhr.
Vor der Verletzung von Santa Cruz war dessen Sturmkollege Roy Makaay in den Blickpunkt geraten. Nach 994 Minuten ohne Treffer des Niederländers fühlte sich sogar die Führungsspitze zu Kritik bemüßigt. „Roy muss mehr für sich und die Mannschaft arbeiten. Als Gerd Müller zehn Spiele nicht traf, hat er angefangen zu kämpfen und für die Mannschaft gearbeitet“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
Probleme ganz anderer Art hat Kölns Trainer Uwe Rapolder, dessen Trainerstuhl nach nun sechs Niederlagen in Serie weiter bedenklich wackelt. Zwar zeigte sich sein Team formverbessert und ging durch Matthias Scherz (28.) in Führung. Doch Lucio (54.) und Michael Ballack drehten mit ihren Toren noch die Partie. Eine Niederlage beim VfL
Wolfsburg könnte bereits das Ende der knapp viermonatigen Ära bedeuten. „Ich habe meine Position vorher nicht geschwächt gefühlt, genauso sehe ich mich nun nicht gestärkt. Ich hoffe, dass alle nun den Mut und die Kraft haben, diese Situation zu bewältigen“, meinte Rapolder.
