Nordenham/Phiesewarden - Die Kreisliga-Fußballer des 1. FC Nordenham sind dem Aufstieg in die Bezirksliga wieder ein Stückchen näher gekommen. Am Sonntag gewann die Mannschaft von Spielertrainer Bünyamin Kapakli bei der SG SW Oldenburg souverän mit 4:0. Der SV Phiesewarden rang Frisia Wilhelmshaven II ein 4:4-Unentschieden ab.
SG SW Oldenburg - 1. FC Nordenham 0:4 (0:2). „Wir waren von Anfang an hochkonzentriert bei der Sache“, sagte Bünyamin Kapakli. Die Hausherren hätten lediglich gegen Ende der ersten Halbzeit zwei Möglichkeiten gehabt, die FCN-Keeper Jendrik Heinecke aber entschärfte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Nordenhamer bereits durch Treffer von Suayb Gürbüz (15.) und Fynn Richter (36.) mit 2:0 in Führung. „Wir hätten zur Pause auch schon fünf oder sechs Tore erzielen können“, meinte Kapakli.
Die Nordenhamer Dominanz setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. „Irgendwann hatte sich Oldenburg auch aufgegeben“, sagte Kapakli. Erneut Gürbüz (58.) sowie ein Eigentor von Tammo Pake (71.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 für Nordenham. „Unser einziges Manko war unsere Chancenverwertung. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau“, sagte Kapakli. Es sei eine Top-Leistung seiner Mannschaft gewesen. Auch für SW-Coach Jakob Ahlrichs geht der Sieg der Gäste in Ordnung. „Es war ein verdienter Sieg, auch in der Höhe. Nordenham war klar besser, wir konnten nur phasenweise ein wenig mithalten“.
SV Phiesewarden - Frisia Wilhelmshaven II 4:4 (2:2). Die Hausherren waren nah dran, sich im Abstiegskampf eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Nach Treffern von Marcel Schneider (19.), Jerome Ahlers (36.), Fynn Baumgardt (40., Strafstoß) und Bent Ehmann (63.) sowie den Gegentreffern von Luca Herrn (4., 31.) und Thore Hartmann (54., Strafstoß) führte der diesmal von Christian Kohlmann betreute SVP nach Ablauf der regulären 90 Minuten mit 4:3.
Doch nach einer Freistoßflanke kassierten die Phiesewarder in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Herrn doch noch den Ausgleich zum 4:4. „Das war zu dem Zeitpunkt natürlich sehr ärgerlich“, sagte Kohlmann. Die Taktik, aus einer stabilen Deckung heraus über Konter zum Erfolg zu kommen, sei bis dahin gut aufgegangen. Besonders die weiten Abschläge von Keeper Phil Schaffarzyk hätten stets für Gefahr gesorgt. „Am Ende ist das Unentschieden aber zu wenig“, sagte Kohlmann. „Es war ein zerfahrenes Spiel und wir hatten nach vorne gute Aktionen. Allerdings waren wir in der Defensive zu anfällig um drei Punkte mitzunehmen“, sagte Tim Eisenhauer, Co-Trainer der Gäste.
