GANDERKESEE - „Alte Wälder und ihre Bedeutung für Tiere und Pflanzen“ ist das Thema der nächsten Exkursion des Fuhrenkamp-Schutzvereins. Da trifft es sich gut, dass eines der ältesten und bedeutendsten Waldgebiete Nordwestdeutschlands praktisch um die Ecke liegt: Im Hasbruch können sich Interessierte am Sonntag, 30. März, ein eigenes Bild machen.

Dr. Klaus Handke leitet die rund fünf Kilometer lange Wanderung, die durch den Hudewald, zur Amalieneiche und zum Renaturierungsbereich der Brookbäke führt. Auch Pia Handke sowie Manfred Knocke und der Käferexperte Axel Bellmann werden den Teilnehmern Interessantes über Flora und Fauna berichten. Die Experten erläutern u.a. die Entwicklungstendenzen von Waldkräutern, Spechten, Meisen und Co.

Treffpunkt zur Abfahrt in Pkw-Fahrgemeinschaften ist am Sonntagmorgen um 10 Uhr am Riedenweiher in Ganderkesee, Riedenweg, wo es auch eine kurze Einführung ins Thema gibt. Die Rückkehr ist gegen 13 Uhr geplant. Teilnehmer aus Richtung Oldenburg können auch um 10.20 Uhr direkt zum Forsthaus Hasbruch kommen, wo die rund zweistündige Wanderung starten und auch wieder enden wird.

„Mit etwas Glück werden wir einen der seltenen Mittelspechte hören und vielleicht auch sehen“, kündigt Handke eine Rarität im Hasbruch an. Den Lebensraum einer weiteren Besonderheit, der Käferart Eremit, werden die Teilnehmer auf jeden Fall kennenlernen. Zur Beobachtung sollte ein Fernglas mitgebracht werden, auch wetterfeste Kleidung wird empfohlen.

Für die Teilnahme an der Exkursion wird eine Gebühr von fünf Euro erhoben. Kurzentschlossene Interessenten können sich noch an diesem Freitag, 28. März, unter 0 42 22/7 01 73 anmelden.