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Frühschoppen Preise für Torte und Schokolade

GANDERKESEE - Narren kennen keine Pause! Gute 18 Stunden nach Ende des Faschings-Umzugs und trotz (bei vielen erkennbar) kurzer Nacht ging es am Sonntagvormittag schon wieder weiter im närrischen Programm: Hunderte Gäste kamen zum GGV-Frühschoppen ins Festzelt, um zu erfahren, welche Umzugsgruppen in diesem Jahr mit den Preisen der Jury ausgezeichnet wurden.

Eine kurze Nacht

Nicht allzu lange geschlafen hatte auch Prinzessin Merle I. (Claußen). Während Prinz Torsten I. (Reusch) um Mitternacht auf dem heimischen Sofa den großen Tag gemütlich hatte ausklingen lassen, „musste ich einfach noch mal los – 3 Uhr ist es wohl geworden“, gestand die Prinzessin, die aber trotz kurzer Nacht schon wieder närrische Fröhlichkeit ausstrahlte.

Das lag gewiss auch an den überwältigenden Eindrücken, die das Prinzenpaar am Tag zuvor gewonnen hatte. „Ein toller Umzug“, befand Jury-Chef Dirk Wieting. Er und fünf weitere Beobachter hatten alle 111 Gruppen genau unter die Lupe genommen, um die schönsten Beiträge zu ermitteln.

Ortsverein erobert Thron

Bei den Festwagen fiel das Votum der Jury einmal mehr auf den Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege, Seriensieger vergangener Jahre, der im Vorjahr von den Narren vom GTV „entthront“ worden war. Nun eroberte die auch zahlenmäßig große Gruppe aus dem Osten Ganderkesee den Thron zurück mit ihrer beeindruckenden Umsetzung des Film-Themas „Charlie und die Schokoladenfabrik“.

Als beste Fußgruppe mit Mottowagen wurde der Faschings Family Club ausgezeichnet: Die wandelnden Geburtstagstorten zum Sechzigsten des Faschings kamen auch bei den Zuschauern sehr gut an. Das galt ebenso für die Huder Proseccohexen, die mit ihrer Sektflaschen-Verkleidung in der Kategorie der Fußgruppen den Sieg davontrugen.

Nachdem die Siegergruppen die Bühne wieder freigegeben hatten, sorgten die „Hengeler Weend Blaozers“ weiter für Stimmung, was Moderator Gerrit Meyer zu der These veranlasste, dass „Holländer besser Musik machen können als Fußball spielen“. Bis auf Ex-Prinz André Jonker, in Holland geboren, widersprach niemand.

Eine Plakette der GGV

und einen Preis der Nordwest-Zeitung gab es für die besten Gruppen beim Umzug. In den drei Kategorien wurden jeweils die sechs Besten auf die Bühne gebeten.

Fußgruppen:

1. Huder Proseccohexen („Prickelndes Vergnügen“), 2. Faschingsgemeinschaft Bürstel-Immer („De Ganter geiht ut“), 3. Frauenpower („Harlekin“), 4. Wildeshauser Faschingsmiezen („Göttinnen“), 5. Die Narren vom GTV („Holla die Waldfee“), 6. Deltha Fitness-Club („Auf dem richtigen Weg“).

Fußgruppen mit Mottowagen:

1. Faschings Family Club („Der Spaß ist noch nicht vorbei“), 2. Schützenverein Urneburg („Zwergenland“), 3. Die Spätzünder („Lego-Narren“), 4. Die Grafenthaler („Made in Japan“), 5. Die Fruchtzwerge („Das Mittelalter bietet mehr“), 6. Quer-Beet („Quer-Beet hat den Anker gelichtet“).

Festwagen:

1. Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege („Charlie und die Schokoladenfabrik“), 2. Die Adelheider („Versunkenes Adelantis“), 3. TSV Grüppenbühren („Las Vegas“), 4. Hausmänner-Stammtisch („60 Jahre Ihr, 10 Jahre wir“), 5. Landjugend San­dersfeld („Sandersfelder Rock’n Roll“), 6. Bergedorfer Faschingsfreunde („Bergedorf 3011“).

Die Nordwest-Zeitung

hatte außerdem einen Zuschauerpreis ausgeschrieben, der per Online-Voting vergeben wurde. Dabei gewann mit deutlichem Vorsprung die Landjugend Sandersfeld, die am Sonntag von

NWZ

 -Mediaberater Jörg Rabenberg die Urkunde und einen Geldpreis von 100 Euro erhielt.
Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)
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