Landkreis - In der Handball-Landesliga der Männer ist die TSG Hatten-Sandkrug II an diesem Wochenende spielfrei. In Auswärtsspielen sind die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der TSV Ganderkesee gefordert.
HSG Meppen-Twist - HSG Grüpenbühren/Bookholzberg (Sonnabend, 19.30 Uhr). Bereits zum Rückspiel reist die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nach Meppen. In eigener Halle konnten die jetzigen Gastgeber zwar klar mit 29:21 bezwungen werden, doch traten diese ersatzgeschwächt an, und deshalb darf dieser Erfolg eher nicht als Maßstab genommen werden. Die Bookholzberger haben sich aber in ihren letzten Spielen deutlich gefestigt und wollen nach zwei Siegen in Folge gleich nachlegen. So fährt HSG-Trainer Sven Engelmann auch recht zuversichtlich ins Emsland. „Alles andere als ein weiterer Erfolg wäre für uns eine Enttäuschung“, so Engelmann. Dennoch dürfe der Gegner, der den vorletzten Tabellenplatz bekleidet, nicht unterschätzt werden. Deswegen muss vor allem die Bookholzberger Deckung von Beginn an hellwach sein, denn durch die Tempowechsel in der Offensive wurde die Abwehr der Engelmann-Schützlinge im Hinspiel einige Male klassisch ausgespielt. Engelmann kann sein bestes Team ins Rennen schicken.
HSG Barnstorf/Diepholz II - TSV Ganderkesee (Sonntag, 17 Uhr). Vor einer schweren Aufgabe steht der TSV Ganderkesee in Barnstorf. Die Gastgeber spielen fast immer mit zwei Gesichtern, denn in ihren Heimspielen tritt meistens ein deutlich stärkeres Team auf als in den Auswärtspartien. Für Ganderkesee wird es sehr wichtig sein, entsprechend couragiert aufzutreten und schnell zur eigenen spielerischen Linie zu finden. TSV-Trainer Jörn Franke hat mit seinem Team die dreiwöchige Pause genutzt, um sich intensiv auf diese Partie vorzubereiten und hofft, dass sich die kranken und verletzten Spieler weitgehend erholen konnten und ihm wieder zur Verfügung stehen. Bei den Torhütern Andreas Kirschning und Marco Brandt gab es bereits Entwarnung. Mit mehr personellen Alternativen auf der Bank wird Franke versuchen, den starken und schnellen gegnerischen Rückraum mit verschiedenen Deckungsformationen auszubremsen.
„Die nächsten drei Spiele sind für uns richtungsweisend. Ich hoffe, dass wir mindestens einmal überraschen können, sonst stecken wir erst einmal im Tabellenkeller fest“, blickt Franke voraus.
