GANDERKESEE - GANDERKESEE/QUS - Am vorletzten Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen musste Ganderkesee beim SV Hellern eine herbe Schlappe einstecken. 35:18 (17:12) hieß es am Ende für die Gastgeber.

Der TSV war nur mit einer Auswechselspielerin angereist, trotzdem fand die Mannschaft gut ins Spiel, besonders die Abwehr ließ Hellerns Angriff kaum Raum zum Spielaufbau. Bis zwei Minuten vor der Pause war die Welt der Blau-Weißen noch in Ordnung, lagen die Gastgeberinnen doch nur knapp mit 14:12 vorne. Technische Fehler und Abschlussschwächen der Gäste luden Hellern aber in der Schlussphase direkt zum Kontern ein, und so klingelte es bis zur Pause drei weitere Mal im Kasten von Keeperin Wiebke Nöckel.

Im zweiten Abschnitt blieb Ganderkesee, das ohne Coach Marc Voßhans angereist war, vierzehn Minuten ohne Tor und sah sich einem wahren Sturmlauf der Einheimischen machtlos gegenüber. Dabei vergab man außer drei Strafwürfen noch etliche hundertprozentige Chancen. Hellern hatte wenig Probleme, den Vorsprung über 26:12 (44.) auf 31:14 (50.) zu erhöhen. Dann ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen, doch konnte Ganderkesee den Abstand bis zum Schlusspfiff nicht mehr verringern.

TSV: Nöckel, Oetken-Brinkmann – Berner 4/2, Blotevogel 5, Gillerke 1, Legler 2, Imke Ruge 4, Schulte 1, Susanne von Seggern 1.

Zeitstrafen: SVH 3, TSV 3.

Siebenmeter: SVH 3/2, TSV 7/2.