GANDERKESEE - GANDERKESEE/QUS - Langsam wird es für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Ganderkesee brenzlig. Nach der 18:21 (10:12)-Heimniederlage gegen Tura Marienhafe ist die Mannschaft schon drei Punkte von dem rettenden Platz entfernt. Und weitere starke Gegner warten noch auf die Mannschaft.

Dabei wäre durchaus mehr möglich gewesen, aber wie schon in den vergangenen Spielen, unterliefen dem Angriff viele Fehler, die die Gästen häufig zu leichten Toren nutzten. Auch im Spiel nach vorne schlossen die Aktiven mit schlecht vorbereiteten Würfen ab und vergaben dabei selbst klarste Chancen kläglich.

Dabei kam die Voßhans-Sieben dank Meike Berner sehr gut in diese Partie (5:1/5.). Der Vorsprung gab dem Team aber nicht die erhoffte Sicherheit. Es verlor den spielerischen Faden, die Abwehr ging nicht mehr energisch genug zum Gegner, und der Angriff konnte sich kaum noch gegen die aggressive Gäste-Abwehr durchsetzen (7:7/15.). Auch in der Folge wirkten die Aktionen der Gäste entschlossener, so dass die Führung zur Pause berechtigt war.

Nach dem Seitenwechsel vergaben die Ganderkeseerinnen gleich mehrere gute Möglichkeiten, was der Gast zum 17:12 (43.) zu nutzen wusste. Auch ein Torwartwechsel brachte keine Besserung im Spiel. So konnte Marienhafe den Vorsprung fast unbehelligt verwalten und tat selber kaum noch etwas für das Torkonto. In den letzten zehn Minuten öffnete Ganderkesee dann die Deckung und nahm den Gäste-Rückraum in kurze Deckung. Dadurch erkämpften sich die Frauen nun noch einige Bälle, doch wurden wieder etliche klare Chancen vergeben. So war die Niederlage nicht mehr abwendbar.

TSV: Drieling, Oetken-Brinkmann – Berner (6/3), Blotevogel (2/2), Gillerke (1), Görtz (1), Legler, H. Ruge (4), Sackmann (2), Schulte (2), Susanne von Seggern, Süßer.