Ganderkesee/Münster - Die Dressurreiterin Rebecca Horstmann aus Ganderkesee startet an diesem Wochenende beim „Preis der Zukunft“ im Rahmen des K+K Cups in der Halle Münsterland. Der „Preis der Zukunft“ ist der erste Leistungsvergleich des Jahres und von großer Bedeutung: Direkt im Anschluss werden die Bundeskader für 2018 berufen. Altersbedingt starten Rebecca Horstmann und ihr Wallach Friend of mine in der Altersklasse der Jungen Reiter.
Bis Mitte 2017 hatte sich Horstmann noch in der Altersklasse der Junioren bis einschließlich 18 Jahre gemessen. Inzwischen gehört sie zu den Jungen Reitern, also der Riege bis 21 Jahre. Ein großer Schritt, schließlich gibt es einen Unterschied in den Anforderungen. Während die Junioren bis 18 Jahre noch Dressurprüfungen auf M-Niveau reiten, messen sich die Jungen Reiter in S-Dressuren.
Das bedeutet neue Lektionen, die von Reiter und Pferd noch mehr abverlangen, beispielsweise Pirouetten im Galopp. „Den Sprung von M zu S haben Friend of mine und ich zusammen geschafft. Er hat so viel Spaß, ist immer aufmerksam, wenn wir etwas Neues üben, sehr lernwillig und begreift schnell. Wenn das überhaupt geht, sind wir noch mehr zusammengewachsen“, sagt Rebecca Horstmann.
Eine Startgenehmigung für den „Preis der Zukunft“ erhalten die Nachwuchsreiter, die im Rahmen eines Auswahl-Lehrgangs überzeugt haben. Sie wurden von Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen nominiert.
In der vorbereitenden Winterarbeit hat Horstmann an den neuen Lektionen gefeilt und ihnen den Feinschliff verpasst: „In Münster möchte ich einen ordentlichen Saisonstart hinlegen und einen guten Eindruck zu Beginn des Jahres machen. Ich möchte zufrieden sein und wissen, worauf wir aufbauen können.“ Nach Münster wird die junge Reiterin von ihrer Familie begleitet: „Das ist mir sehr wichtig, sie sind einfach eine große Unterstützung.“
