GANDERKESEE - Schöne Bilder boten sich auf dem Turnierplatz des RV Ganderkesee am Montag. Die Gespannfahrer trugen dort zum Abschluss des Pfingstturniers zwei Wettbewerbe aus. „Es ist schön, dass wir den Platz zur Verfügung gestellt bekommen“, sagte Heike Biélka, Fahrerin des gastgebenden Vereins. „Der Kutschsport hat einen ganz anderen Reiz als die Dressur oder das Springen, denn der Fahrer ist nicht alleine.“
Der Fahrertag am Donnermoor begann mit einer Dressur. Dabei bewerteten die Richter, wie die Teilnehmer vorgegebene „Figuren“ vortrugen. Wichtig war, wie die Pferde auf die Vorgaben des Fahrers reagierten. Ein anderes Kriterium war die Erhabenheit. An den Start gingen insgesamt 30 Gespanne – vom Ein- bis zum Vierspänner. Den Sieg bei den Zweispännern sicherte sich Hans-Ulrich Wolle von der Fahrsportgemeinschaft Mörsen vor Jasmin Jentges (RVG) und ihren Shetland-Ponys (weitere Ergebnisse folgen).
Im zweiten Wettkampf durften und sollten die Teilnehmer dann ein wenig mehr „Gas geben“. Trotzdem mussten die Fahrer ihr Gespann auch noch mit viel Feingefühl steuern. In einem „Funparcours“ galt es, die Bestzeit zu erzielen. Auf dem Platz waren Pylonen als Hindernisse aufgestellt, auf denen Tennisbälle lagen. „Hier wird kein Hochleistungssport betrieben“, erzählte Biélka. Trotzdem waren Fahrer dabei, die auch schon bei Deutschen Meisterschaften angetreten waren.
„Das Tolle am Kutschensport ist, dass er sehr familienfreundlich ist“, erklärte Biélka. „Er ist toll für Kinder. Man kann auch einfach einmal mit der Kutsche eine Spazierfahrt machen.“
