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Sportstätten Wenig Chancen für Rettung der Tribüne

Gabriele Bode

GANSPE - Dichtes Gedränge herrschte bei der Informationsveranstaltung der IWS (Interessengemeinschaft Warflether Sportvereine) und Vertretern der Gemeinde im Gasthaus „Zur alten Schänke“. Die Sportvereine RV „Fahr Wohl“, TuS Warfleth und FSV Warfleth wollten ihren Unmut über die Umbaupläne für die Gansper Sporthalle gegenüber Bürgermeister Franz Bittner vortragen. Erika Schmidt übernahm die Gesprächsleitung. Zunächst wurden verschiedene Varianten vorgestellt.

Umkleidekabinen zu klein

Bei Variante eins handelt es sich um den umstrittenen Vorschlag der Gemeinde. Sie sieht, bis auf eine bewegliche Bankreihe, keine Zuschauertribünen vor. Für die 1. Herrenmannschaft des HSG Stedingen, die zurzeit auf dem ersten Tabellenplatz der Kreisoberliga-Nord steht, käme die Halle so nicht mehr als Austragungsort für ihre Punktspiele in Frage. Auf Eintrittsgelder von den Zuschauern sei man da angewiesen, erklärte HSG Vorstandsmitglied Lutz Müller. Auch die Größe und Lage der geplanten Umkleidekabinen sei unzureichend. Ein weiterer Nachteil ist, dass es nur einen Eingang für Sportler und Zuschauer gäbe. „Starke Verschmutzung durch Straßenschuhe ist so vorprogrammiert“, beanstandete Hans-Dieter Harynek vom TuS Warfleth. Bei Variante zwei lässt sich die Halle teilen und hat für beide Bereiche separate Umkleiden. Die Tribüne bleibt erhalten und das Fundament der abgebrannten Gebäude kann für den Anbau genutzt werden. Ein Drittel der Halle könnte so etwa die Tischtennisabteilung nutzen, während auf den anderen beiden Dritteln Radballkämpfe ausgetragen werden.

Der Vorschlag zur Variante drei stammt aus dem Jahr 2009. Werner Harwarth vom TuS Warfleth erklärte jedoch, dass er wohl den Kostenrahmen sprengen würde.

Kein Versicherungsschutz

Wegen des Umbaus verliere die Halle ihren Bestandsschutz und somit ihre Zuschauertribüne, ist das Argument der Verwaltung. „Laut vorgeschriebener DIN-Norm müssen wir bestimmte Abstände einhalten. Sonst verlieren wir den Versicherungsschutz“, erklärte Bürgermeister Franz Bittner.

Mit dem Rat sowie den Betroffenen von Schule und Vereinen soll es am 17. März eine Sitzung zur Klärung der verschiedenen Positionen geben, schlug Ratsfrau Karin Logemann (SPD) vor.

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