Garrel/Cloppenburg - Während die meisten Handball-Mannschaften noch die Herbstferien genießen können, gilt es für die Frauen der Handball-Oberligisten TV Cloppenburg (Samstag in Itterbeck) und BV Garrel (Sonntag bei HSG Phoenix), sich in der zweiten Runde des HVN/BHV-Pokals durchzusetzen. Die Erwartungen sind dabei sehr unterschiedlich.

Theo Niehaus, Trainer des TV Cloppenburg, gibt der Runde eine hohe Wertschätzung. „Die drei Spiele sind für uns eine weitere Trainingseinheit, um an den Automatismen zu arbeiten“, sagt Niehaus, der während der Herbstferien hat durchtrainieren lassen und noch eine Zusatzeinheit draufpackte. Schließlich gelte es, nach vielen personellen Problemen, die Mannschaft einzuspielen und zu festigen. Allerdings hat sich das Lazarett nicht vollständig gelichtet. Swetlana Lengutin, Katja Kröger und Franziska Hohnhorst werden weiter fehlen – eventuell auch Johanna Koopmeiners, wenn sie Dienst hat.

Der TVC startet um 14.50 Uhr gegen den Landesligisten und Gastgeber GW Itterbeck, muss direkt anschließend gegen den zweiten Landesligisten HSG Osnabrück ran (15.40 Uhr), ehe das Turnier mit Spielen über jeweils zweimal 15 Minuten um 18.10 Uhr mit dem Duell gegen den Oberligisten FC Schüttorf enden wird. Der Gruppensieger steht in Runde drei, die am 16./17. Dezember stattfindet.

Ob sich dafür der zweite heimische Oberligist, BV Garrel, qualifizieren wird, ist durchaus fraglich. So wird die Mannschaft von Trainerin Birgit Deeben an diesem Sonntag bei der HSG Phoenix antreten und mit dem Gastgeber (14.30 Uhr), zuvor VfL Oldenburg III (12.50 Uhr) und dem TV Dinklage (15.20 Uhr) ausschließlich Oberligisten zum Gegner vorfinden. Machbar für den Tabellenvierten der Oberliga, wenn nicht einen Tag zuvor Torhüterin Steffi Aumann ihre Hochzeit feiert. „Damals hatte Steffi, wie wir alle, diese Pokalrunde nicht auf dem Plan. Wir werden das Ding irgendwie managen“, sagt Deeben, die den Pokal in der ersten Runde als gute Saisonvorbereitung nahm, die zweite Runde eher als lästige Pflichtübung ansieht, zumal Harzverbot herrscht.

Wer letzten Endes aufläuft – wegen der Sturmwarnung vergangene Woche fiel das Training aus, wird die Woche wieder gezielt gearbeitet – bleibt noch offen, zumal es einige leichte Blessuren gab. „Wir werden am Sonntag unser Bestes versuchen, aber auch nicht alles riskieren, um Verletzungen zu vermeiden. Denn unbedingt in die dritte Runde müssen wir nicht kommen“, sagte Deeben.