Garrel - Wenn sich zwei alte Bekannte treffen, können durchaus neue Gesichter dabei sein. Die alten Bekannten sind in diesem Fall die Frauen-Handball-Oberligisten BV Garrel und TV Dinklage, die sich an diesem Freitag um 20 Uhr gegenüberstehen. Das Duell mit dem langjährigen Wegbegleiter ist besonders im jungen Team des Gastgebers BV Garrel für einige Spielerinnen eine Premiere. Aber auch für Trainerin Renee Verschuren, die den BVG bekanntlich nach dem Aufstieg in die dritte Liga übernommen hatte.

Daraus, dass sie den TV Dinklage im Grunde nicht kennt, macht Verschuren kein Geheimnis. Sie konzentriert sich auf ihre Mannschaft, die das erste Spiel in Horneburg gut gemeistert habe.

Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen und durchs Hallendach gekracht. Und so sieht Verschuren ihr Team in einem Punkt noch vor einem langen Weg. „Wir müssen konstanter werden“, sagt die Niederländerin. „Wir hatten in Horneburg zwei, drei gute Angriffe und dann wieder zwei, drei, in denen nicht viel geklappt hat. Aber das braucht Zeit, wir werden im Laufe der Saison immer mehr Konstanz ins Spiel bekommen.“

Vor dem Duell mit Dinklage erwartet Verschuren, dass doch die eine oder andere ihrer jungen Spielerinnen nervös sein wird. Aber sie macht vor dem Spiel gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Vechta, die zum Saisonauftakt zu Hause 33:26 gegen Jahn Hollenstedt gewonnen hat, eines klar: „Am wichtigsten ist mir, dass meine Mannschaft Fortschritte macht. Wenn wir ein gutes Spiel machen, und der Gegner einfach besser ist, kann ich auch mit einer Niederlage leben.“

Ein Wiedersehen wird das Spiel derweil für zwei Torhüterinnen: Steffi Aumann ist vor Saisonbeginn vom BVG zum TVD gewechselt, und Tabea Ribbe ist den umgekehrten Weg gegangen. Ganz fremd sind sie sich also doch nicht, die alten Bekannten mit den neuen Gesichtern . . .

Steffen Szepanski
Steffen Szepanski Redaktion Münsterland (Lokalsport)