GARREL - GARREL - Unter lautem Jubelgeschrei recken die Schüler der Molberger Anne-Frank Schule den brandneuen Wanderpokal in die Höhe. Die Jungen haben jetzt das Hallenfußball-Turnier für Schul-Mannschaften der fünften und sechsten Klasse in Garrel gewonnen. In einem interessanten Finale bezwangen die Molberger die Vertretung der Haupt- und Realschule Cappeln mit 4:1. Den dritten Platz belegte das Team der Marienschule Cloppenburg. Insgesamt hatten neun Mannschaften aus acht Haupt- und Realschulen der Stadt Cloppenburg, sowie den Gemeinden Molbergen, Bösel, Emstek und Garrel teilgenommen.

Das Hallenfußball-Schulturnier ist mittlerweile zu einer traditionellen Veranstaltung gereift. Bislang beteiligten sich ausschließlich Teams der Orientierungsstufen des Landkreises Cloppenburg. Nach Abschaffung dieser Schulform bemühten sich die beteiligten Sportlehrer um eine Fortsetzung des Projekts im Rahmen des Schul-Wettkampfes „Jugend trainiert für Olympia“.

Der Bundeswettbewerb entstand aus einer Initiative der Deutschen Schulsportstiftung, der 16 Kultusbehörden aller Bundesländer, des Deutschen Sportbundes mit seinen beteiligten Sportfachverbänden sowie zahlreichen Sponsoren aus der Wirtschaft. Er steht allen Schulen in Deutschland auf freiwilliger Basis offen. In vier Altersstufen werden die Sportarten Badminton, Basketball, Fußball, Geräteturnen, Hallenhandball, Hockey, Rudern, Judo, Leichtathletik, Schwimmen, Skilanglauf, Tennis, Tischtennis, Volleyball und Beachvolleyball angeboten.

„Solche Turniere sind vor allem für die Freundschaft unter den Schülern wichtig“, lobt Clemens Nording, Sportlehrer an der Garreler Haupt- und Realschule, den pädagogischen Nutzen solcher Veranstaltungen. Zudem setze die Organisation eine gute Zusammenarbeit der jeweiligen Fachlehrer voraus. Diese funktionierte auch diesmal wieder hervorragend – auch wenn die Busse mit den teilnehmenden Mannschaften verspätetet ankamen.

Die Schüler winkten bei der Abreise stolz mit ihren Urkunden. Zum Abschluss gab es noch einmal Gedränge: Gemeinsam posierten die Gewinner nach anfänglichem – aber leisem – Protest gemeinsam mit ihren Final-Kontrahenten für das Siegerbild.