Bösel - Seit fast fünf Jahrzehnten treffen sich einmal im Jahr die Schützinnen und Schützen der Schützenbruderschaften aus Markhausen, Petersdorf, Thüle und des Bürgerschützenvereins Bösel zu einem Pokalschießen. „Damit wollen wir den Kontakt zu den Nachbarvereinen pflegen und die Gemeinschaft fördern“, sagt der stellvertretende Brudermeister der Petersdorfer Schützen, Josef Burrichter. In diesem Jahr waren die Böseler Bürgerschützen Gastgeber der Veranstaltung.
Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr, jeder Verein stellte zwölf Schützen. Die besten zehn von ihnen kamen jeweils in die Wertung. Nach spannendem Wettkampf konnte der erste Vorsitzende Martin Oltmann mit Schießmeister Ludger Sprock die Siegerehrung vornehmen. Den Heimvorteil konnten klar der Bürgerschützenverein nutzen. Der Gastgeber gewann den Siegerpokal klar mit 931 Ringen. Auf den zweiten Platz mit 913 Ringen kam die Bruderschaft aus Markhausen vor den Bruderschaften aus Petersdorf (890) und Thüle (860). Die besten Schützen kamen ebenfalls aus Bösel. Mit 98 Ringen lag Christoph Vagelpohl vorne vor Bernd Stärk (96) und Matthias Skaczylas (95). Traditionell schossen dann auch noch die Vereinsvorsitzenden und Brudermeister bzw. deren Vertreter einen Sieger aus. Auch hier siegte mit Martin Oltmann der gastgebende Verein vor Günther Willenborg (Markhausen), Michael Bücker (Petersdorf) und Heiner Wreesmann (Thüle). Im nächsten Jahr ist Markhausen der Ausrichter.
