Mentzhausen - Das Ammerland stellt im Jahr 2016 den erfolgreichsten Kreisverband der Landesmannschaftsmeisterschaften im Straßenboßeln. Am Wochenende holte der größte Verband im Klootschießer Landesverband Oldenburg im Kreisverband Stadland sieben Titel. Gastgeber Stadland landete auf Platz zwei.

In der Konkurrenz der Erwachsenen vergrößerten die Männer II aus Halsbek ihre Titelsammlung. Allerdings war der Sieg kein Selbstläufer. Der ärgste Konkurrent Westerscheps kam schließlich aus dem eigenem Kreisverband. Im Vorjahr hatten sich die Schepser bei den Kreistitelkämpfen durchgesetzt. Doch Halsbek gelang mit 82 Würfen die Titelverteidigung. Die Schepser wiesen nur einen Wurf mehr auf.

Wie auch die Männer II werfen auch die Männer III mit zwei Gruppen. Das Jeverland ist derzeit nicht gerade erfolgsverwöhnt. Deshalb löste die Goldmedaille bei den Garmsern großer Jubel aus. Am Ende verzeichneten sie – wie auch der Vizemeister Schweinebrück – 94 Würfe. Bei Garms kamen 238 Meter dazu, bei Schweinebrück 132 Meter. Bronzemedaillengewinner Langendamm/Dangastermoor folgte mit insgesamt 95 Würfen.

Bei den Senioren der Leistungsklasse Männer V verteidigte Haarenstroth den Titel mit 50 Würfen. Auf den Plätzen folgten Spohle (53) und Waddens (56).

In der Altersklasse Frauen III standen sich die drei Topteams in nichts nach. Über den Landesmeistertitel freute sich Grünenkamp mit 57 Würfen und 15 Metern. Dahinter landeten Kreuzmoor (58 W/56 m) und Reitland (58 W/16 m).

Dem FKV-Meister Delfshausen gelang in der Altersklasse Frauen IV die Titelverteidigung. Die Entscheidung fiel aber erst mit dem letzten Wurf. Delfshausen siegte (62 W/55 m) hauchdünn vor Halsbek (62 W/14 m). Dritter wurde Esenshamm (65 W).

Die jeweiligen Landesmeister werfen am 23. und 24. April in Ardorf um die Verbandsmeisterschaft gegen die Siegerteams des Landesverbands Ostfriesland.

Schade: Die Mentzhauser Sporthalle blieb während der Siegerehrung in Teilen unbesetzt. Selbst die Männer II aus Kreuzmoor, immerhin ein Medaillengewinner, waren nicht zur Siegerehrung erschienen. Vorbildlich: Die sechstplatzierten Büppeler waren in voller Mannschaftsstärke dabei.