Acht Judoka aus Wildeshausen haben in diesem Jahr am „Robben-Cup“ in Norden teilgenommen. Dabei zeigte sich, dass es besonders in den älteren Altersklassen nicht einfach war, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. So musste sich in der Altersklasse U 21 Artur Rott mit einem dritten Platz zufrieden geben. „Besonders ärgerlich für ihn waren seine guten Wurfansätze, die auch den Gegner das eine oder andere Mal zu Boden brachten, aber letztendlich nicht zu einer entscheidenden Wertung für ihn führten“, berichtete Bernd Zerhusen, Trainer beim Judo Team Wildeshausen. Ähnlich erging es Kursai Haji Abdul Majid, der etwas unter seinen Möglichkeiten blieb und sich mit einem vierten Platz zufrieden geben musste.
Bei den jüngeren Altersklassen lief es für die Wildeshauser etwas besser. Zwar musste sich auch Medi Aldahar in der Altersklasse U 14 nach einem gewonnenen Kampf mit einem vierten Platz begnügen, aber die Platzierung täuscht etwas über die erbrachte Leistung der anderen drei Kämpfe hinweg, in denen er seinen Gegnern alles abverlangte. In der gleichen Altersklasse startete auch Emma Bruns. „In ihrem ersten Kampf traf sie auf Heleen Pool aus Groningen, die von Anfang an den Kampf klar dominierte und Emma in eine ständige Verteidigungsposition brachte, aus der es ihr nicht gelang, eine entscheidende Wertung zu erarbeiten“, sagte Zerhusen. Dieses gelang ihr aber im nächsten Kampf gegen Xania Aurich. In einem Haltegriff im Boden ließ sie ihrer Gegnerin keine Chance und erreichte den zweiten Platz. Zweiter wurde auch Kamen Kitipov in der Altersklasse U 10. In seinen vier Kämpfen musste er sich lediglich Jasi Gajsaev aus Bremerhaven geschlagen geben.
Den zweiten Podestplatz konnte ebenfalls Karina Heit erklimmen, während Amir Haji auf Rang vier kam. Nur Tia Hesse blieb es vorbehalten, einen Sieg für die Wildeshauser mit nach Hause zu bringen. In ihren beiden Kämpfen dominierte sie ihre Gegnerin und konnte so zum ersten Mal in ihrer noch jungen Judokarriere den obersten Platz auf dem Siegerpodest erklimmen.
