GEHLENBERG - Beim Kreisligisten SV Gehlenberg setzt man auch nach dem Aufstieg auf die Jugendarbeit, die in den letzten Jahren große Früchte getragen hat. Als bestes Beispiel gelten Hannes Steenken und Rene Meemken. Steenken traf in den letzten beiden Spielzeiten insgesamt 53-mal. Meemken kam im gleichen Zeitraum auf 26 Tore. Während es im Sturm keine Probleme gibt, drückt auf der rechten Abwehrseite der Schuh. Denn mit Dennis Heymann (Auslandsaufenthalt) und Stefan Kleemann (Armverletzung) stehen die beiden etatmäßigen Verteidiger langfristig nicht zur Verfügung.

Als Alternativen hat Jens Faske, der zusammen mit Dieter Lückmann die Gehlenberger trainiert, Stephan Bruns und Vitali Heidt aus dem Hut gezaubert. Faske ist sich sicher dass es mit den beiden klappen wird. „Stephan ist gelernter Verteidiger, und Vitali kann überall spielen“, sagt er.

Das Duo Lückmann/Faske musste in der Vorbereitung noch mehrere Baustellen bearbeiten. Neben der Arbeit im Kraft- und Ausdauerbereich lag der Schwerpunkt auf der Viererkette. Zudem nahmen sie die Spieler immer wieder ins Gebet, um ihnen klarzumachen, dass in der Kreisliga ein anderer Wind weht, als eine Etage tiefer. „Manche Spieler glauben, dass man als Meister der I. Kreisklasse so durch die Liga spazieren kann. Doch das ist nicht der Fall“, warnt Faske. Sein Team müsse eine Schippe drauflegen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Dabei sei es entscheidend, so Faske, dass die Spieler den Abstiegskampf annehmen. „Wenn es drauf ankommt, muss jeder die Ärmel hochkrempeln können. Ansonsten haben wir ein Problem.“