Ahlhorn - Ein staubiges Vergnügen war die Fuchsschwanzjagd des RV Ahlhorn am Sonnabend. 29 Jagdreiter hatten sich am Mittag ein Stelldichein auf dem Turniergelände „Am Lemsen“ in Ahlhorn gegeben. Von dort führte die rund 17 Kilometer lange Jagdstrecke nach Hagel und wieder zurück zum Startpunkt.
Eingangs hatte Gerold Tempelmann die angetretenen Jagdreiter auf dem Turnierplatz begrüßt. Einige waren extra aus Minden und dem Ammerland neben den hiesigen Jagdreitern angereist. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte gab Tempelmann in seiner Begrüßung bekannt: Die zahlreich aufgestellten Geländesprünge dürften nicht übersprungen werden. Der Grund: Ein Sanitäterteam aus Delmenhorst, das eigens als Begleitung für die Jagd engagiert worden war, hatte kurzfristig abgesagt. Tempelmann: „Die Gefahr ist einfach zu groß.“
Auch schon bei der Jagd des RC Huntlosen hatten die Sanitäter gefehlt. Zuvor waren bereits die Meutejagd in Visbek und die Jagd in Langfördern abgesagt worden. Bislang kein gutes Jagdreiterjahr.
Aber vielen Jagdteilnehmern dürfte die Entscheidung, die Geländesprünge auszulassen, entgegengekommen sein. Die hohen Temperaturen und der trockene Boden stellten schon so eine große Anforderung an Pferd und Reiter dar.
Zwischenstation war auf dem Hof von Friedel Oltmann. Unter den schattenspendenden Bäumen gab es für Pferd und Reiter eine Erfrischung. Danach führte die Jagdstrecke zurück zum Lemsen, wo die Fuchsschwänze ausgeritten wurden.
In der Altersabteilung der Jugend gewann Julia Heitzhausen die Trophäe. Bei den Ponyreitern gewann Josefine Muhle den Fuchsschwanz. Yvonne Abel griff sich bei den Senioren die Siegestrophäe. Im Mittelfeld waren Jessica Becker und bei den Vereinsreitern Merle Hausmann erfolgreich.
