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NWZonline.de Sport

Schalker hinken Ansprüchen hinterher

19.01.2019

Gelsenkirchen Auf die Tabelle schauen sie bei Schalke 04 gar nicht gern. Auf Rang 13 wird der abgestürzte Vizemeister geführt, nur vier Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Doch im Abstiegskampf sehen sich die Königsblauen vor dem Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga nicht – ganz im Gegenteil. „Schalke gehört nach oben“, meinte Daniel Caligiuri. Und Mark Uth hat den „internationalen Wettbewerb noch nicht abgeschrieben“.

Woher die Gelsenkirchener vor dem Jahresauftakt an diesem Sonntag (18 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg diese Zuversicht nehmen, ist nicht klar. Obwohl fünf von acht Heimspielen verloren gingen, in 17 Spielen nur 20 Tore gelangen und die Leistungen in der Hinrunde erschreckend schwach waren, behauptete Caligiuri: „Die Qualität im Kader ist sehr hoch.“ Und er fügte mit Blick auf die Vizemeistersaison an: „Ich bin überzeugt: Wir kommen wieder dahin, wo wir waren.“

Nach der katastrophalen Halbserie ist in der Winterpause allerdings wenig bis gar nichts passiert, um die Voraussetzungen zu verbessern. Auf die angekündigten Neuverpflichtungen wartet Trainer Domenico Tedesco noch immer. Stattdessen verkaufte Sportvorstand Christian Heidel, wegen seiner Transferpolitik ohnehin in der Kritik, ausgerechnet Naldo, den besten Spieler der Vorsaison und eine der letzten Identifikationsfiguren im Team.

Tedesco, der mit 33 Jahren die erste Krise seiner Karriere erlebt, schlug im Trainingslager in Spanien einen raueren Ton an. „Schluss mit lustig“ war die Devise in Benidorm. Denn der Coach hat mit seinen Spielern nicht nur auf dem Platz Probleme. So wurde bekannt, dass Naldo, Amine Harit, Hamza Mendyl und Franco Di Santo sich Ende November nach der 1:3-Champions-League-Pleite in Porto ins Nachtleben stürzten. Dribbelkünstler Harit, in der Vorsaison noch als bester Bundesliga-Neuling ausgezeichnet, flog – offiziell wegen einer Sehnenverletzung – nicht mit ins Trainingslager und stand plötzlich gar auf der Verkaufsliste. Den Stürmer Di Santo strich Tedesco ganz aus dem Kader.

Zum Rückrundenstart setzt der Trainer nun mangels neuer Alternativen auf zwei Sommereinkäufe, die bislang die hohen Erwartungen nicht ansatzweise erfüllten. Sebastian Rudy soll endlich im defensiven Mittelfeld die Fäden ziehen. Und Stürmer Uth, der mit der Empfehlung von 14 Bundesliga-Toren aus Hoffenheim kam, in seinem ersten Schalke-Halbjahr aber nur einmal traf, soll die Zehnerrolle hinter den Spitzen übernehmen.

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