Friesoythe - Nach der Devise „gemeinsam sind wir stark“ kooperieren die Sportvereine SV Altenoythe, SV Hansa Friesoythe und SV Mehrenkamp im Bereich des Gesundheitssports. Die Übungsleiterinnen der Vereine, Christa Gerdes, Marina Erdmann, Sonja Pahlke, Doris von Uchtrup und Carola Reiners, haben gemeinsam ein Konzept für die Zusammenarbeit entwickelt, das den Vereinsvorsitzenden vorgestellt wurde.

Dieser Zusammenschluss bringe für alle Beteiligten große Vorteile, waren sich die drei Vereinsvorsitzen Ludger Tholen (SV Altenoythe), Dr. Jan Bookjans (SV Hansa Friesoythe) und Bernd Norrenbrock (SV Mehrenkamp) einig und stimmten den Plänen der Initiatoren bei einem Treffen in der Friesoyther Sporthalle, Am großen Kamp, uneingeschränkt zu.

Gemeinsam soll künftig für die Sportangebote, die in den Turnhallen in Altenoythe und Friesoythe stattfinden, geworben werden. Der Zusammenschluss führe auch dazu, dass das Leistungsspektrum und die Kompetenzen der drei Sportvereine in der Öffentlichkeit über die „Vereinsgrenzen“ hinaus deutlicher wahrgenommen werde, hieß es. Die Übungsleiterinnen verwiesen auf weitere Vorteile. „Teilnehmer, die an einem Sportkurs teilnehmen wollen, können an den für sie geeignetsten Kurs innerhalb der drei Vereine verwiesen werden“, argumentierte Christa Gerdes. „Für uns Übungsleiterinnen hat der Zusammenschluss unter anderem den Vorteil, dass wir uns gegenseitig vertreten können“, betonte Sonja Pahlke vom SV Mehrenkamp. Aufgrund der Stärke von drei Vereinen sieht Marina Erdmann, die als Physiotherapeutin auch beruflich mit der Materie Gesundheitssport zu tun hat, stärkere Unterstützungsmöglichkeiten für die Übungsleiterinnen und ist der Ansicht, dass man in gemeinsamen Projekten voneinander lernen könnte.

Das für das erste Halbjahr geplante Angebot an Sportkursen soll künftig noch erweitert werden, kündigte Carola Reiners an und verwies darauf, dass eine hohe Qualität der Sportkurse gesichert sei. Alle Vereine hätten das Gütesiegel „Pluspunkt Gesundheit“ und die Übungsleiterinnen seien sehr gut ausgebildet und hoch qualifiziert, erklärte sie.

In den Bereichen „Sport für entwicklungsauffällige Kinder“ und für „Hochaltrige“ sollen noch Angebote geschaffen werden, kündigte Doris von Uchtrup an. Dr. Bookjans lobte die Initiative der Übungsleiterinnen als richtigen Schritt zur Förderung des Gesundheitssports. „Lass uns erst mal klein anfangen, denn so eine Kooperation muss von der Erfahrung lernen und langsam wachsen“, betonte er.

Ludger Tholen verwies darauf, dass einige Gesundheitssport-Kurse in der Vergangenheit wegen zu geringer Beteiligung nicht ausgelastet gewesen seien. Er hofft, dass künftig die vereinsübergreifenden Angebote genügend stark besetzt sein würden.