Varel - Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 2018 zurück, wurden durch die Corona-Krise gestoppt – und sie nehmen nun wieder Fahrt auf. Die Vorstände der Turn- und Sportvereine Dangastermoor, Obenstrohe und Büppel haben in einer Zusammenkunft im Vereinsheim des TuS Dangastermoor die Weichen für eine Ausarbeitung zur Fusion als Großverein gesetzt. Im Vorfeld hatten sich bereits die Mitglieder positiv für die Ausarbeitung ausgesprochen, bei dem allerdings noch etliche Fragen offen sind.
So soll nunmehr eine Rechtsberatung durch einen Fachanwalt des Landessportbundes erfolgen. Wie in der Zusammenkunft in Langendamm deutlich wurde, ist es nötig, alle Daten und damit auch die Vereinsvermögen zusammenzutragen.
Kurzfristig, so waren sich die Vorsitzenden Rüdiger Bürgel (Dangastermoor), Lüder Gutsche (Büppel) und Fred Richter (Obenstrohe) einig, soll nun die Rechtsberatung terminiert werden. Die eigentliche Fusion sollte danach zügig umgesetzt werden – natürlich unter Mitwirkung und Zustimmung der jeweiligen Mitglieder in den drei Stammvereinen.
Die Vorteile eines Großvereins sind unter anderem ein einheitliches Beitragswesen, mehr Mitglieder in den einzelnen Sparten, eine Zusammenlegung von Sportgruppen, die nur geringe Teilnehmer haben, mehr Übungsleiter, eine Verbreiterung des Sportangebotes und eine Vielzahl von Sparten die ohne zusätzlichen Vereinsbeitritt genutzt werden können. Schließlich erhoffen sich die Vorstände auch ein stärkeres politisches Gewicht gegenüber Stadt, Kreis und Verbänden.
Ein hauptamtlicher Geschäftsführer, der dann eingestellt werden soll, dürfte die jetzige Vorstandsarbeit entlasten. Denn es sind immerhin rund 4000 Mitglieder, die dann in einem Verein zu verwalten wären.
