Glarum - Einen gelungenen Auftakt in die Wettkampfsaison haben diverse Gerätturnerinnen des TuS Glarum gefeiert. Sie hatten auf Einladung des TV Huntlosen aus dem Turnkreis Oldenburg-Land an den dortigen Kreismeisterschaften in den Pflichtleistungsstufen eins bis neun teilgenommen. Zur TuS-Delegation zählten neben 15 Turnerinnen auch zwei Kampfrichterinnen, vier Betreuerinnen sowie mitfiebernde Eltern.

Die Glarumerinnen turnten gegen eine erweiterte Konkurrenz von Vereinen aus dem Oldenburger Raum in zwei verschiedenen Wettkampfklassen: WK 1 (Pflichtstufe 1-4) und WK 2 (Pflichtstufe 5-9).

Im ersten Durchgang (WK 1) musste sich ein TuS-Quartett, bestehend aus Emma Andruschkewitsch, Anna Wengler, Amelie Müller und Fabienne Engelken, in einem enorm stark besetzten Teilnehmerfeld aus 93 Aktiven durchsetzen. Insbesondere am Sprung und am Balken konnte Emma Andruschkewitsch mit einem starken Aufritt überzeugen und errang einen hervorragenden vierten Platz im Gesamtklassement.

Anna Wengler und Amelie Müller zeigten ebenfalls gute Nerven und erbrachten an allen Geräten Noten im oberen Feld der Werteskala.

Am Nachmittag (WK 2) gingen elf TuS-Turnerinnen in den Leistungsstufen 5 und 6 in den Wettkampf. Das Starterfeld war nicht mehr so voll besetzt wie am Vormittag, insgesamt kämpften 42 Aktive um Plätze und Wertungen.

„Die Leistungen unserer Athletinnen konnten sich bei starker Konkurrenz rundum sehen lassen“, lobte TuS-Trainer Reinhard Milter. Johanna Janßen zeigte den tagesbesten Sprung ihrer Leistungsklasse, sie erreichte 14,7 Punkte von 15 möglichen. Darüber hinaus gelang ihr die zweitbeste Reckübung. Sie erhielt bei der Siegerehrung ein Sonderpräsent für „die wenigsten Abzüge in der Reckwertung“.

Zoey-Marie Müller überzeugte derweil am Boden. Sie erreichte mit einer 15,1 Note von 16 möglichen Punkten die drittbeste Tageswertung und bekam das Sondergeschenk für „die wenigsten Abzüge in der Bodenwertung“ überreicht. Ihre Leistungen an den anderen Geräten waren allesamt im oberen Wertungsspektrum anzusiedeln.

Lea Filipczyk erreichte die zweitbeste Sprungwertung. Auch die anderen Geräte meisterte sie souverän. Maila Ueck, Amy Riedel, Kea Schulze, Annika Huber und Teelke Oletti beherrschten die Standardgeräte im Wettkampf sehr gut. Sogar die Debütantinnen Ida Künken, Nele Thomsen und Rieke Funk konnten stolz sein auf ihre ersten respektablen Wertungen am Reck, Boden und am Balken.

„Besonders beeindruckend ist der Blick auf das Gesamtklassement in der Einzelwertung“, betonte Milter. Zoey-Marie Müller wurde Fünfte, Lea Filipczyk Sechste und Maila Ueck Siebte.

„Die Teilnahme an diesem Wettkampf, insbesondere nach langer coronabedingter Abstinenz, bot eine erstklassige Gelegenheit zur Bestandsaufnahme des Leistungsstandes unserer Nachwuchsturnerinnen“, zog Milter ein positives Fazit der Veranstaltung. Für einige Glarumerinnen sei es der erste Wettkampf überhaupt gewesen. Und diese Atmosphäre könne man im Training nicht simulieren, die müsse man live erleben: „Für unsere Turnerinnen gab es sehr gute Ergebnisse für gute Arbeit. Ein gelungener Start in die Wettkampfsaison. So kann es weiter gehen.“