Garrel - Die Garreler Initiative „Mann ü 60“ organisierte jetzt eine Besichtigung des Gestütes Wendeln. Das Interesse war groß, 73 Männer folgten der Einladung. „Dass so viele gekommen sind, ist auch der Achtung der herausragenden Zuchterfolge geschuldet, die ihr mit eurer Zucht erzielt habt“, sagte Hubert Looschen als Sprecher der Gruppe. Begrüßt wurden die Männer von Hilde Wendeln, dem Gestütsleiter Friedrich Hagedorn und dessen Nachfolger Gerd Gerdes.
Gerdes führte die Gäste durch den Stall für die tragenden Stuten. Pro Jahr erblicken bis zu zehn Fohlen das Licht der Pferdewelt. Auf dem Gestüt Wenden werden bis zu 40 Pferde trainiert und versorgt.
Für die Sommermonate gibt es viele Grünflächen für den Auslauf. Eine Reithalle, eine Longierhalle und ein Außenplatz stehen für die Ausbildung der Pferde zur Verfügung. Ein spezieller Untergrund garantiert optimale Verhältnisse für das Training der Pferde. Die Besucher erfuhren auch, wie die Hindernisse auf einem Parcours aufgebaut werden. In der Reithalle zeigte „Candy“ einige Galoppaden. Diesem Pferd spricht Gerdes erhebliches Potenzial zu. Die Schwester „Cindy“, die 2013 Bundeschampion geworden ist, fohlt in Kürze. „Candy“ habe ein ähnliches Potenzial. Die Teilnahme am Bundeschampionat werde angestrebt.
Paul und Hilde Wendeln haben das Gestüt an den Sohn Peter übergeben. Damit verbunden ist eine andere Ausrichtung der Zucht. Statt Dressur nimmt Peter Wendeln jetzt den Springsport ins Visier. Paul Wendeln ist der Zucht fast von Kindesbeinen an verbunden. Zahlreiche Siege beweisen die züchterischen Erfolge. 20 gekörte Hengste und sechzig Prämienstuten wurden gezüchtet. Peter Wendeln will das züchterische Werk seines Vaters fortsetzen. „Wer hat als Newcomer schon die Möglichkeit, mit einer solchen Stutenbasis zu starten“, freut sich Peter Wendeln auf die Zukunft.
