Gießelhorst - Kein Unterricht, keine Einnahmen, kein Kurzarbeitergeld für Schulpferde: Vielen Vereinen und Betrieben mit Schulpferden steht das Wasser bis zum Hals. Auch wenn sich die Situation etwas entspannt hat, so schnell lassen sich die Finanzlöcher aber nicht stopfen.
Laut einer Umfrage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) wird ein Drittel der Reitschulen die Pandemie nicht überstehen können. Vor diesem Hintergrund hat die FN die Aktion „Kurzarbeitergeld für Schulpferde“ ins Leben gerufen.
Die Westersteder Gestütsinhaberin und Dressurreiterin Bernadette Brune hat sich der Aktion angeschlossen: Sie unterstützt drei Kinder-Reitschulen aus der Region mit jeweils 1000 Euro. Die jeweiligen Vereine mussten sich im Vorfeld mit einem kreativen Video bewerben. „Die Rückmeldungen waren enorm, über 50 Einrichtungen haben sich beteiligt“, sagt die neue stellvertretende Gestütsleiterin Delia Wohlgemuth.
Am Ende hat das Los entschieden: die Pony- und Pferdefreunde Repke, der Uplenger Reit- und Fahrverein sowie die Reitschule Sandkrug erhalten die Finanzspritze. Letztere hat Bernadette Brune am Dienstag gemeinsam mit Delia Wohlgemuth besucht und Sabine Pirker als Inhaberin den Scheck überreicht.
