Glarum - Lange war es still in der Glarumer Turnhalle. Nun, mit dem Inkrafttreten der vierten Lockerungsstufe des Landes ist der Hallensportbetrieb für die Vereine seit 8. Juni wieder erlaubt.
„Die behördlichen Auflagen für die Durchführung sind allerdings erheblich – neben den zahlreichen einzuhaltenden Hygiene-, Desinfektions- und Abstandsmaßnahmen sind auch die administrativen Regelungen penibel einzuhalten“, sagt TuS-Vorsitzender Reinhard Milter: „Der Sport findet unter völlig anderen Rahmenbedingungen als vorher statt.“
Doch das nehmen die Sportler des TuS Glarum gern in Kauf, denn viele Aktive haben lange und voller Sehnsucht auf diesen Moment der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten gewartet, weiß Milter.
Wobei – nicht alle waren in der Hallensperrzeit inaktiv. Im Home-Training nutzten die Turnerinnen ihre häuslichen Gegebenheiten und Geräte und trainierten zum Beispiel ihre Handstandfähigkeiten. Kleine Videos davon wurden beim virtuellen Landesturnfest – es sollte eigentlich in Oldenburg stattfinden – im Internet gezeigt. Dafür erhielten sie vom Niedersächsischen Turnerbund (NTB) Urkunden für ihren bestandenen „Handstand-TÜV“.
Darüber hinaus gab es von Beginn der Krise an und bis heute täglich eine kleine „Übung des Tages“ auf der Homepage des Vereins.
Nachdem die Turnerinnen und auch die Line Dancer des TuS schon einige Wochen zuvor die „Freiluftvariante“ ihres Trainings ausprobiert hatten, heißt es jetzt wieder: ab in die Halle und ran an die Geräte.
In einem am 17. Juni geplanten Treffen ist eine breit angelegte Information für die Übungsleiter über die neuen Regelungen beabsichtigt. Alle Mitglieder können sich dann bei ihren zuständigen Übungsleitern informieren, aber auch im Internet unter
