Cloppenburg - Damit haben Burkhard Timme, Vorsitzender des MSC Cloppenburg, und die Kinobesitzer-Familie Ellmann nicht gerecht: Als am Sonntagnachmittag ein Dokumentationsfilm über den Speedwayfahrer Martin Smolinski gezeigt wurde, war der Publikumszuspruch riesig.

Martin Smolinski ist der erste deutsche Speedwayfahrer, der 2014 in Neuseeland den Grand Prix gewonnen hat. Gleich zwei Kinosäle wurden geöffnet, damit möglichst viele Besucher den Streifen über sein sportliches Leben sehen konnten. Zudem war der 30-Jährige als Stargast vor Ort, ebenso Kameramann und Filmemacher Deedee Wallauer aus München.

Schon in seiner frühesten Jugend hat sich Martin Smolinski dem Motorsport verschrieben. Er wollte so werden wie die Legende Egon Müller. Seit elf Jahren ist er Profi. Mittlerweile gehört er zu den besten Speedwayfahrer der Welt und belegte bei der jüngsten Weltmeisterschaft den zwölften Platz.

Filmemacher Deedee Wallauer hatte mal ein Eisspeedway-Rennen vor Jahren gesehen und sich sofort für diese Sportart begeistert. Drei Jahre begleitete er Smolinski bei dessen Rennen, dabei entstand die Dokumentation, die Sonntag gezeigt wurde.

Smolinski kennt Cloppenburg sehr gut. „Ich habe hier Freunde gefunden und bin auch schon einige Male beim Rennen gestartet“, so der Grand-Prix-Gewinner. „Hier bilden Cloppenburg, Vechta, Rastede und Moorwinkelsdamm eine bekannte Motorsportregion.“

Und so war es für ihn auch eine Selbstverständlichkeit, vor dem Film Autogramme zu schreiben. Ein Angebot, dass die Fans gern annahmen.