Hooksiel - Vergangene Woche war es eine Wasserschlacht – an diesem Mittwoch, 5. August, soll zum 3. und letzten Renntag auf der Jaderennbahn Hooksiel eitel Sonnenschein herrschen.
Zum letzten Renntag der Saison werden um 18 Uhr wieder tausende Zuschauer auf den Rängen erwartet. Sie fiebern mit, wenn die Amateurtrabrennfahrerin Katie Beer aus Dinklage nach fünf Siegfahrten bei zwei Renntagen mit großer Wahrscheinlichkeit den Titel „Hooksieler Traberqueen des Jahres“ erringt.
Kati Beer hat in Bastiaan B beim Start um 18.10 Uhr ein Ass in der Hand. Der Wallach hat sich zum Allrounder entwickelt, gewinnt seine Rennen von der Spitze aus. Bastiaan B gilt als Tipp des Tages. Als Favorit gilt auch Jochen Holzschuh, der noch in der Vorwoche mit Avion punktete und die kleine Haineken an den Start bringt. Die Stute ist trabsicher und startschnell und bekommt in Hooksiel den letzten Schliff für ein Gästefahren in Drensteinfurt am 16. August.
Beim zweiten Rennen hat Holzschuh mit Charlie PM den Toppfavoriten vorm Sulky. Die Stute Blacky Blue (Jan Maurix) wartet auf der Hooksieler Bahn noch auf ihren ersten Sieg und hat gegen Charlie PM hart zu kämpfen.
Die junge Amateurfahrerin Sina Baruffolo, die kürzlich zur Derbywoche in Berlin gleich mehrere Siege einfuhr, bietet mit Juwelie, das Pferd für die Außenseiterüberraschung auf.
Im dritten Rennen wartet Klaus Detlefs, Urgestein des deutschen Trabrennsports, auf Revanche, nachdem er mit Sun Drop erst nach Vergrößerung des Zielfotos unterlag. Der Hamburger Gast trifft auf Gewinnerin Baby Blue (Jan Maurix), die es diesmal ungünstig trifft, weil die Stute aus der zweiten Reihe starten muss. Dass die Hooksieler Neuerscheinung, eine holländische Gaststute mit dem außergewöhnlichen Namen Chumbawumba TC in Hooksiel punktet, hofft die talentierte Fahrerin Tjitske Land.
Die Siegesserie der Holzschuh-Stute Ann Marie, die diesmal vor Julia Knoch läuft, kann im 5. Rennen fortgesetzt werden. Nach Siegen in Mönchengladbach, Stove und Bad Harzburg ist für die sechsjährige Fuchsstute kein ernsthafter Gegner in Sicht, auch wenn mit Husar (Thomas Harloff) ein laufgewaltiger nicht immer ganz leicht handlebarer Konkurrent antritt.
