Metjendorf/Oldenburg - Ponyreiten, Kaninchenstreicheln oder Ziegenfüttern – für Stadtkinder ist das etwas Besonderes. Viele Familien wollten sich dieses Erlebnis am Pfingstmontag nicht entgehen lassen. „Trotz des schlechten Wetters sind mehr Besucher als im vergangenen Jahr gekommen“, bilanziert Jan Christian Laumen, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Haar und Feder.
Auf dem Gelände der Tauben-Einsatzstelle der Brieftauben-Reisevereinigung Oldenburg und Umgebung am ehemaligen Fliegerhorst in Metjendorf präsentiert Züchter Stefan Grams stolz seine englischen Sporthühner. Der deutsche Meister nimmt die Tiere öfter mal auf Schauen oder Kleintiertage mit. „Früher wurde diese Rasse auch für Hahnenkämpfe verwendet.“ Die Hühner von Stefan Grams führen natürlich ein friedliches Leben. Im angrenzenden Gebäude der Brieftaubenzüchter erwarten die Besucher besondere Haustiere. „Das ist eine Madagaskar Fauchschabe“, erklärt Patrick Hanisch und zeigt auf sein rötlich-braun gefärbtes, ungefähr fünf Zentimeter großes Insekt. Mit Alina Becher und Thomas Schmidt informiert der Reptilienfan die Besucher über die Anschaffung und Haltung der exotischen Tiere.
Vor allem die Jungtiere ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. „Bei den Kaninchen und den Ponys sind Junge dabei, die Lauf-Enten konnten wir nicht mitbringen, weil sie noch brüten.“ Die Tiere sind an viele Menschen gewöhnt.
„Natürlich ist so ein Tag anstrengend für sie, doch dafür haben wir in den Gehegen spezielle Ruhezonen eingerichtet“, weist Laumen die Kritik einiger Tierschützer zurück.
