Großefehn - In der Beurteilung des 4:1-Erfolgs von Großefehn gegen Holtland waren sich beide Mannschaften einig. Sowohl Holtlands Co-Trainer Henning Baumann also Großefehns Trainer Stefan Hinrichs, der den abwesenden Bi Le Tran vertrat, waren sich einig, dass der Sieg der Gastgeber verdient war. Uneinig waren sich beide Seiten nur, was die Höhe des Erfolgs angeht. Während Baumann sagte, dass der Sieg um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen sei, sprach Hinrichs von einem auch in der Höhe verdienten Sieg. „Kompliment an unsere Mannschaft, die eine hervorragende geschlossenen Mannschaftsleistung gezeigt hat“, lobte er das Team. „Sie hat das, was wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt.“ „Man muss ganz klar sagen, dass der Sieg von Großefehn verdient war“, sagte Baumann.
Der Matchplan, den sich Großefehn zurechtgelegt hatte, beruhte darauf, die Partie breit zu machen. Daneben lag der Fokus der Gastgeber darauf, bei den langen Bällen von Holtland den zweiten Ball zu erobern. „Wir haben die Ruhe bewahrt und unseren Matchplan umgesetzt“, fand Hinrichs, der ebenso wie die Zuschauer trotz einiger guter Chancen im ersten Durchgang aber keine Tore sah. In der 49. Minute gingen die Platzherren durch Lennard Martens nach Vorarbeit von Aden in Führung. Nur sechs Minuten später fiel der verdiente Ausgleich. Nach einer Flanke von de Buhr köpfte Lars Diemel den Ball in die Maschen. Nach dem 2:1 durch Shawn King in der 67. Minute war bei Holtland nach den beiden kräftezehrenden Spielen gegen Bunde und in Wiesmoor in der vergangenen Woche ein deutlicher Kräfteverschleiß zu bemerken. Großefehn nutzte dies und kam in der 81. Minute durch Lennard Martens zum 3:1, vier Minuten später markierte Tobias Hillers den Endstand. „Wir wussten, dass Großefehn nach den anstrengenden Spielen etwas die Kraft ausgehen würde, wir hatten hinten raus etwas mehr Körner “, lautet das Schlusswort von Stefan Hinrichs.
