Wesermarsch - Die in der 1. Kreisklasse spielenden Fußballer der SG Großenmeer Bardenfleth haben am Donnerstag vor eigener Kulisse gegen den TuS Elsfleth II remis gespielt. Die Teams trennten sich in Eckfleth 1:1.

SG Großenmeer/Bardenfleth - TuS Elsfleth II 1:1 (1:0). Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber taten sich schwer. Schon in der zweiten Minute schoss Hayri Bal die Gäste in Führung. „Wir haben nicht ins Spiel gefunden und die Positionen nicht gehalten“, sagte Großenmeers Coach Wolfgang Büttner. Bis zur Pause boten sich beiden Teams Chancen, aber der TuS blieb vorne.

„Nach der Pause haben wir mit mehr Schwung gespielt“, sagte Büttner. Die Gastgeber drängten Elsfleth in die eigene Hälfte, verzweifelten aber am Schlussmann der Gäste. Immerhin: Mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 65. Minute rettete Torben Bunjes dem Tabellenzweiten zumindest noch einen Punkt.

TuS Jaderberg - 1. FC Nordenham II 3:2 (1:1). Jaderberg erwischte einen Blitzstart: Jörn Jürgens nutzte die erste Chance zum 1:0 (2.). Nachdem Hasan Gündogar den Ausgleich erzielt hatte (20.), bestimmten die Gäste das Spiel. „Der FCN hat uns eingelullt“, sagte Jaderbergs Fußballobmann Wilfried Luers. Basel Ibrahim schoss Nordenham sogar in Führung (53.). Das Gegentor war der Weckruf für Jaderberg: Jörn Jürgens (55.) und Jonas Jürgens (59.) drehten die Partie. „Danach hatten wir alles im Griff, zumal Nordenham konditionell nachgelassen hat“, sagte Luers. „Aber letztlich war das ein glücklicher Sieg.“

SC Ovelgönne II - SV Brake III 2:2 (0:2). Verkehrte Welt in Ovelgönne: „Wir waren klar besser“, sagte Ovelgönnes Coach Achim Franz. Doch Brake spielte effektiv: Tarek Remmo (18.) und René Stenull (44.) schossen eine 2:0-Führung für die Gäste heraus. Sie hatten Brakes einzige Chancen genutzt.

Nach der Pause verstärkte Ovelgönne den Druck. „Aber wir hatten kaum Chancen“, sagte Franz. Dennoch reichte es zum Remis: Christoph Meyer verwandelte einen Foulelfmeter (65.), und Glenn Miller glich aus (84.). „Wir haben eine kämpferisch starke Leistung gezeigt“, sagte Franz.