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NWZonline.de Sport

EISKUNSTLAUF-WM: Großer Jubel bleibt bei Eisläufern aus

21.03.2005

MOSKAU Lindemanns Totaleinbruch trübt die positive Stimmung nicht. Das Chemnitzer Paar sorgt für einen Aha-Effekt.

Von Andreas Frank MOSKAU - Keine Liebesgrüße, aber viele olympische Hoffnungen haben die deutschen Eiskunstläufer aus Moskau nach Hause geschickt. „Bei uns bricht kein überschwänglicher Jubel aus, aber insgesamt ist die Situation nicht unerfreulich“, lautete das Fazit von Reinhard Mirmseker, Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU), nach den ersten Welttitelkämpfen in der russischen Hauptstadt seit mehr als 100 Jahren.

Nicht einmal der Totaleinbruch von Stefan Lindemann im Kurzprogramm konnte die zufriedene Grundstimmung im deutschen Lager trüben. Mirmseker: „Stefan kann und wird danach nicht wieder zur Tagesordnung übergehen, aber es war erfreulich, zu sehen, dass er sich in der anschließenden Kür wieder in den Griff bekommen hat.“ Auch für den letztjährigen EM-Dritten eine wichtige Weichenstellung Richtung Turin 2006. „Meine Konkurrenten wissen schon, dass ich von der Leistung her zu ihnen gehöre“, sagte der Erfurter nach seinem zwölften Platz.

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Ähnlich denken die besten Paare der Welt spätestens nach der WM im Luschniki-Sportpalast über Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy. Die beiden Chemnitzer liefen bei ihrem gemeinsamen WM-Debüt so mühelos wie überzeugend auf Rang sechs und nährten damit große Hoffnungen. „Sie haben hier einen Aha-Effekt ausgelöst und kommen großartig an“, berichtete DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf. So ganz hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, der blonden Ukrainerin einen deutschen Pass und damit die Startberechtigung für Turin besorgen zu können.

Die gebürtige Tschechin Annette Dytrt hingegen hat seit Jahren einen deutschen Pass, doch mit der Leistung von Moskau und einem 14. Platz hängen die olympischen Trauben eindeutig zu hoch. „Bei ihr sehe ich noch Reserven“, formulierte Mirmseker diplomatisch. Die Münchnerin gab sich erfrischend selbstkritisch: „Zu Saisonbeginn war ich faul und hatte Gewichtsprobleme. Das soll nicht wieder passieren.“

In Geduld üben muss man sich bei der DEU im Eistanz. „Rang 20 ist ein passabler Start, nicht mehr und nicht weniger“, kommentierte Trainer Martin Skotnicky das Abschneiden des Dortmunder Geschwisterpaares Christina und William Beier.

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