Bookholzberg - Am Ende wurde es noch richtig heftig: Mit einer 19:36 (8:19)-Niederlage kehrten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg von ihrem Auswärtsspiel beim TuS Jahn Hollenstedt II zurück. Dadurch konnte die Landkreis-HSG ihre Tabellensituation natürlich nicht verbessern und bleibt als Vorletzter in großer Abstiegsgefahr.

Nur bis Mitte der ersten Hälfte konnte das Team von Coach Hendrik Kossen die Begegnung offen gestalten. Der Treffer von Sonja Gode zum 7:9 nach einer Viertelstunde gab jedenfalls noch Anlass zur Hoffnung. Danach folgte jedoch ein unerklärlicher Einbruch. Im Spielaufbau und auch im Abschluss häuften sich die Fehler, die daraus resultierenden Ballverluste nutzten die Gastgeberinnen wiederholt zu einfachen Kontertoren und setzten sich innerhalb weniger Minuten auf 17:7 ab. Fast 13 Minuten lang blieb Grüppenbühren/Bookholzberg ohne eigenen Torerfolg.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fehlte den Landkreislerinnen der nötige Schwung, um sich wieder ins Spiel zu kämpfen. So konnten die Gastgeberinnen schalten und walten wie sie wollten – die Reaktion der Gäste blieb weitgehend aus. Allein Torhüterin Lena Dreyer sorgte mit etlichen Paraden noch dafür, dass die Niederlage am Ende nicht noch höher wurde. Nur sporadisch kamen die Gäste zu weiteren Treffern, doch hatte Hollenstedt immer wieder die richtige Antwort und ließ den Gegner nicht mehr näher herankommen. Über 25:12 setzten sich die Einheimischen bis elf Minuten vor dem Ende auf 33:15 ab.

Kossen konnte sich den Einbruch zu so früher Zeit nicht erklären: „Nach unseren Fehlern haben uns die ersten Kontertore schon richtig zugesetzt, so dass unser Spiel recht schnell verflachte und wir nicht mehr wieder hochschalten konnten. Lena Dreyer war im Tor ein großer Rückhalt, doch auch sie wurde einfach zu häufig allein gelassen.“