GRüPPENBüHREN - „Wo liegt denn dieses Grüppenbühren überhaupt“ – so mancher Reiterkollege bei den Euroclassics in Bremen wusste mit diesem Ortsnamen zunächst nichts anzufangen. „Wir haben denen dann erklärt, woher wir kommen“, sagt Katrin Brandes vom RV Grüppenbühren, zugleich Pressebeauftragte des Kreisreiterverbandes Delmenhorst. Spätestens nach dem tollen Abschneiden bei dem internationalen Turnier in Bremen dürfte Grüppenbühren aber allen Konkurrenten ein Begriff sein. Bei dem Pferdesportfestival zeigte sich die Dressurmannschaft des RV Grüppenbühren von ihrer besten Seite. Die Equipe mit Farine Sextroh, Jessica Hoppe, Solveig und Astrid Hoffmann gewann am Donnerstagvormittag die Teamdressur der Klasse A und qualifizierte sich für das Kürfinale der besten vier Mannschaften. Dort erreichte das Quartett mit der Wertzahl 7,60 einen guten zweiten Platz.

Dabei sah es zunächst gar nicht nach einem Erfolg für die Reiterinnen aus. „In der Vorrunde waren die Pferde unglaublich nervös“, betont Karoline Schulz, Pressesprecherin des RV Grüppenbühren. Kein Wunder, schließlich war es das erste Turnier in der Saison. Doch Pferd und Reiter behielten die Nerven, und das Team überzeugte mit einer harmonischen Vorstellung. „Wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, so weit nach vorne zu kommen“, freut sich Brandes über das tolle Ergebnis.