Grüppenbühren - Mit großer Zufriedenheit blickte Vorsitzender Volker Bleydorn auf der Generalversammlung des Schützenvereins Grüppenbühren auf das vergangene Jahr zurück – mit einer Ausnahme: Dass er die Proklamation des neuen Königshauses beim Schützenfest im vergangenen Juli wegen Dauerregens im Festzelt vornehmen musste, habe er in seinen 30 Jahren im Verein noch nicht erlebt, hob Bleydorn hervor.

Das kann nur besser werden beim nächsten Mal. Vielleicht hilft dabei auch die Terminverschiebung: Denn in diesem Jahr feiert der SV Grüppenbühren sein Schützenfest nicht – wie üblich – am dritten Juli-Wochenende. Grund ist das Finale der Fußball-WM am 15. Juli: „Wir hoffen natürlich, dass Deutschland das Endspiel erreicht“, sagte Bleydorn, „und das soll dann jeder Fan nach eigenen Vorstellungen anschauen können.“ Zum Glück, so der Vorsitzende weiter, gebe es in diesem Juli fünf Wochenenden, so dass eine Verlegung des Festes auf den 28./29. Juli möglich war, ohne mit der Veranstaltung eines anderen Vereins im Ganderkeseer Schützenbund zu kollidieren.

In die Saison starten die Grüppenbührener Schützen mit dem Eröffnungsschießen am Donnerstag, 22. Februar (Beginn um 20 Uhr). Als weitere wichtige Termine nannte Volker Bleydorn den Skatabend am 16. März, das Grillfest am 9. Juni auf dem Hof Schwarting in der Bülterei und die Mitgliederversammlung am 14. Juni.

Bei den Wahlen blieb fast alles beim Alten. Einzig der 1. Kassenwart Rolf Buttelmann gab sein Amt nach 30 Jahren ab, bleibt als 2. Kassenwart aber weiter im Vorstand aktiv. Zur 1. Kassenwartin rückte die bisherige Stellvertreterin Gitta Bleydorn auf. Wiedergewählt wurden von den 39 anwesenden Mitgliedern Vorsitzender Volker Bleydorn, der 2. Schießmeister Stephan Güttler, die 2. Schriftführerin Elke Krey, Damenwartin Britta Moritzer, Jugendwart Jens Nehls sowie die Schüler- und Kinderwarte Bernd Kossen und Rita Alfs. Die Kasse prüft neben Horst Benkenstein nun Carmen Decker. Für die Auswertung der Königsscheibe sind Ilka Schnier und Kerstin Kossen zuständig. Für das kommende Jahr kündigte der Vorstand eine Beitragserhöhung an – die letzte Erhöhung, so Bleydorn, liege immerhin zwölf Jahre zurück.