Barßel - Sie liefen und liefen. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Barßel drehten auf dem Sportplatz eine Runde nach der anderen. Dabei war nicht Schnelligkeit, sondern vielmehr die Ausdauer gefragt.
Während beim letzten Mal die Einnahmen aus dem „Sponsorenlauf“ anteilig dem Unicef-Bildungsprogramm „Schulen für Afrika“ zuflossen, dienen sie jetzt der Finanzierung der Zirkusprojektwoche, die vom 8. bis 11. Oktober anlaufen wird. „Sie wird unter Mitwirkung des ersten Ostdeutschen ,Mitmachzirkus Sperlich’ aus Meltendorf stattfinden“, so Schulleiterin Barbara Moormann. Der Lauftag war von den Lehrkräften Gisela Krause und Silke Bode organisiert worden.
Jedes Kind träumt einmal davon in der Manege eines Zirkus zu stehen – als Clown, Akrobat, Zauberkünstler oder einfach hautnah dabei. „Ein Zirkus in der Schule: Eine ungewöhnliche Form der Projektarbeit entfaltet ungeahnte Talente und Stärken der Kinder. Dieses Projekt beinhaltet weitreichende Möglichkeiten, Kinder ganzheitlich zu fördern“, so Moormann.
Dieser Traum wird auch dank des Lauftages für die Schüler in Erfüllung gehen. Sie liefen je nach Kondition ununterbrochen 15, 30 oder 60 Minuten. Damit es auf der Laufbahn zu keiner Drängelei kam, starteten die Ausdauerläufer nach Klassen aufgeteilt.
Das Prinzip dieses „Sponsorenlaufes“ ist einfach: Jedes Kind suchte sich einen „Sponsor“ wie Eltern, Verwandte oder Freude, die für jede gelaufene Runde einen bestimmten Betrag spendeten. Es kommt weniger darauf an, wie viele Runden die Kinder laufen. Weit wichtiger ist das Signal der Hilfe, dass die Schüler setzen, denn der Erlös kommt zu 100 Prozent dem Zirkusprojekt zugute.
