Hoykenkamp - Immer mehr Menschen erkranken an Demenz: Mehr als 1,4 Millionen sind es jetzt in Deutschland. Folglich gibt es auch immer mehr Angehörige, die sie pflegen – und die sich in vielen Situationen rat- und hilflos fühlen. Unterstützung finden sie in Selbsthilfegruppen, wie es sie unter anderem in Hoykenkamp gibt.
Seit mehr als einem Jahr treffen sich in den Räumen der Medidel-Tagespflege Angehörige von Demenz-Kranken. Stets am letzten Donnerstag im Monat tauschen sie sich über ihre Erfahrungen und Probleme aus, schildern ihre Erlebnisse bei der Betreuung und Pflege und ihre daraus resultierende persönliche Situation. Eingeleitet werden die Treffen jedes Mal mit einem rund 20-minütigen Vortrag zu Themen rund um die Demenz und den Umgang der Angehörigen damit.
Beim nächsten Mal geht es um die Frage der richtigen Kommunikation mit den Erkrankten. Das Treffen in der Medidel-Tagespflege, Schierborker Straße 13, in Hoykenkamp findet am kommenden Donnerstag, 30. November, von 16.15 bis 18.15 Uhr statt. Anmeldungen nimmt Svenja Lindemann,
Das Angebot sei kostenlos und stehe unabhängig von der Tagespflege allen Interessierten offen, betont Lindemann. Auf Wunsch werde während des Treffens auch eine fachgerechte Betreuung der erkrankten Angehörigen in den Räumen der Tagespflege angeboten. Dadurch entstünden zwar geringe Kosten, die aber als zusätzliche Betreuungskosten nach Paragraf 45b mit der Pflegeversicherung abgerechnet werden könnten.
