Ahlhorn - Darauf haben die Faustballer des Ahlhorner SV lange gewartet: eine Tribüne am Centre-Court im Stadion an der Katharinenstraße. „Das ist eine Bereicherung nicht nur für die Bundesligaspiele“, sagte der Vorsitzende des Ahlhorner SV, Andreas Krems, am Sonnabend bei der offiziellen Einweihung der Stahlkonstruktion mit insgesamt rund 150 Plätzen. So biete das Bauwerk am Rande des Platzes auch im Trainingsbetrieb Schutz vor Regen, ergänzte er.
Standesgemäß mit einem Bundesligaspiel weihte die ASV-Abteilung ihre neue Tribüne ein. Dass die Gastgeber dabei mit 2:5 gegen SG Kaulsdorf verloren, tat der freudigen Stimmung keinen Abbruch. Rund 50 000 Euro hat die Tribüne gekostet. Abteilungsleiter Ulrich Meiners dankte dem Landessportbund, dem Kreissportbund (KSB), dem Landkreis und der Gemeinde sowie vielen kleineren Sponsoren für die finanzielle Unterstützung.
„Ahlhorn ohne Faustball – das geht nicht“, betonte Bürgermeister Thorsten Schmidtke den hohen Stellenwert der Sportart im Ort. Die neue Anlage sei ein weiterer Motivationsschub für die Arbeit der erfolgreichen Abteilung, „die unendlich viel gute Werbung für die Gemeinde Großenkneten macht“. Er erinnerte daran, dass sich bei der Konstruktion um „solide Wertarbeit“ aus der Gemeinde Großenkneten handele.
„Die Sportler folgen den Sportanlagen“ , berichtete der KSB-Vorsitzender Peter Ache von neuen Erkenntnissen über die Motivation, in Vereine zu gehen. Die Tribüne sei daher eine gute Investition in die Zukunft der Faustballer.
