Oldenburg - Die Hockey-Spieler des GVO Oldenburg sind mit einer unglücklichen Niederlage in die Feldsaison der Verbandsliga Bremen gestartet. Vor heimischem Publikum unterlagen die Oldenburger Männer dem Wilhelmshavener THC mit 0:1 (0:1).

Rund 20 Minuten spielten die Hausherren gegen den WTHC mutig mit. Vor allem die sieben Jugendspieler, die in der Vorbereitung neu in die Männermannschaft integriert wurden, machten ihre Sache dabei gut. Aus der optischen Überlegenheit konnten die Gastgeber jedoch kein Kapital schlagen. So waren die tief stehenden Wilhelmshavener mit dem ersten gefährlichen Konter gleich erfolgreich.

In der 20. Minute verloren die Oldenburger in der Vorwärtsbewegung nach einem Fehlpass den Ball. WTHC-Angreifer Christopher Sander nahm den Ball an, spielte sich in den Schusskreis und schoss den Ball halbhoch in Richtung Tor. Dabei wurde das Spielgerät von Simon Krause noch mit dem Knie abgefälscht, so dass Torhüter Sebastian Stolle beim Treffer des Tages machtlos blieb. Zum Entsetzen der Oldenburger entschied der Schiedsrichter auf Tor und nicht auf gefährliches Spiel.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte GVO den Druck noch einmal. Schon früh wollten die Oldenburger im Spielaufbau stören, doch agierte die Mannschaft vor dem Schusskreis zu zögerlich. „Es fehlte an der Cleverness den entscheidenden Pass zu spielen, um zum Torabschluss zu kommen“, ärgerte sich Peter Oltmanns über die „unglückliche Niederlage, auf die aber aufgebaut werden kann“.

An diesem Sonnabend sind die Feldhockeyspieler erneut im Einsatz. Im ersten Auswärtsspiel trifft der GVO ab 18 Uhr auf den HC Delmenhorst II. Die Delmenhorster hatten ihre Auftaktbegegnung beim Bremer HC II mit 6:2 für sich entscheiden können. Vor dem Wechsel in die Halle bestreitet GVO noch ein Heimspiel. Am 11. Oktober gastiert der HC Horn in Oldenburg. Danach starten die Hockeymänner in die Hallensaison.

Dort sind die Oldenburger von November bis Februar als Aufsteiger in der 2. Verbandsliga gefordert. Das klare Ziel heißt dann Klassenerhalt.