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NWZonline.de Sport

Staffel und Köhler feiern kleine Erfolge

22.07.2019

Gwangju Als sich Weltmeister Florian Wellbrock zurückgezogen im Athletendorf für seine historische Doppel-Mission entspannte, kämpften sich andere deutsche Schwimmer zu ersten kleinen WM-Erfolgen. Beide Freistilstaffeln erfüllten zum Auftakt über 4x100 Meter mit zwei Olympia-Startplätzen ihre Pflicht, bei der „Kür“ im Finale gab es für das Frauen-Quartett auf Platz acht aber nichts zu gewinnen.

Debütantin Angelina Köhler sorgte dagegen im südkoreanischen Gwangju mit einem erfrischenden Auftritt und ihrem WM-Motto „Einfach lächeln!“ für gute Stimmung, auch wenn die 18-Jährige am Abend als Halbfinal-13. über 100 Meter Schmetterling den Sprung in den Endlauf verpasste. Dass sie im Vorkampf als erste deutsche Schwimmerin auf die Bahn durfte und eine Runde weiterkam, wird die Hannoveranerin wohl nie vergessen: „Das war cool und ein Highlight.“

Medaillen sollen in den kommenden Tagen andere deutsche Schwimmer holen – allen voran der gebürtige Bremer Wellbrock und dessen Freundin Sarah Köhler, die am Montag im 800-Meter-Rennen startet. Nach seinem Goldcoup im Freiwasser über zehn Kilometer gilt Wellbrock im Nambu University Municipal Aquatics Centre auch über 800 Meter (Dienstag) und 1500 Meter Freistil (Sonntag) als Titelkandidat.

Im 800-Meter-Rennen trifft er auch auf den umstrittenen Sun Yang. Der dopingvorbelastete Chinese, dem im September vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS eine nachträgliche Sperre wegen einer womöglich mit dem Hammer zerstörten Probe droht, sicherte sich am Sonntag sein erstes Gold. Der dreimalige Olympiasieger holte sich auf Paul Biedermanns Weltrekordstrecke über 400 Meter Freistil zum vierten Mal in Folge den WM-Titel. Der Australier Mack Horton sorgte anschließend für einen Eklat: Der geschlagene Olympiasieger verweigerte Sun Yang bei der Siegerehrung den Handschlag und das obligatorische Foto der Medaillengewinner. Adam Peaty wurde hingegen von allen bejubelt. Großbritanniens Ausnahmeschwimmer sorgte bei seinem Halbfinalsieg über 100 Meter Brust in 56,88 Sekunden für den ersten Weltrekord dieser WM.

Die Freistilstaffel der Frauen mit Jessica Steiger (Gladbeck), Julia Mrozinski (Hamburg), Reva Foos (Frankfurt) und Schlussschwimmerin Annika Bruhn (Neckarsulm) war trotz des letzten Platzes im Finale zufrieden. Das Männer-Quartett hatte im Vorlauf den Einzug ins Finale zwar verpasst, auf Platz elf aber ebenfalls die Olympia-Qualifikation gesichert.

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