HALLE/WESTFALEN - Felix Sturm hält Wort. Der Box-Champion im Mittelgewicht des Weltverbandes WBA gewährt dem US-Amerikaner Randy Griffin an diesem Sonnabend (22 Uhr/ZDF) in Halle/Westfalen die Revanche, die er ihm nach der glücklichen Titelverteidigung im Oktober vergangenen Jahres versprochen hatte. „Mit dem Unentschieden konnte keiner zufrieden sein, schon gar nicht ich. Daher habe ich sofort um einen Rückkampf gebeten. Ich bin froh, dass er zustande gekommen ist“, sagte der 29-Jährige am Freitag.
Sturm gibt vor, aus den Fehlern der Erstauflage gegen den Amerikaner gelernt zu haben. „Ich werde von Anfang an in die Offensive gehen und sehr viel mehr schlagen“, verspricht er selbstbewusst. Und das nicht ohne Grund. Denn in der Vergangenheit hatte Sturm die in ihn gesetzten Erwartungen nach der umstrittenen Niederlage gegen Box-Legende Oscar de la Hoya (USA) im Juni 2004 nicht immer erfüllen können.
Der 31-jährige Griffin spuckt dagegen große Töne – und versprach einen K.o.-Sieg. „Ich sage die zehnte oder elfte Runde voraus. Das ist mein Plan“, kündigte der Mann aus Louisville an. Allerdings hat er nur die Hälfte seiner 24 Siege aus 28 Kämpfen vorzeitig entschieden.
Deshalb sieht Sturm, der 29 Siege (13 K.o.) aus 32 Kämpfen verbucht, den Drohgebärden auch gelassen entgegen. „Ich bin echt gespannt darauf, was er zu bieten hat, wenn er mich K.o. schlagen will“, meinte der.
