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NWZonline.de Sport

2. Bundesliga: Nachspielzeit-Trauma gefährdet Aufstieg

10.06.2020

Hamburg Pech, Unvermögen oder doch ein Kopf-Problem? Der Hamburger SV und der Fluch der späten Gegentore geben Trainer Dieter Hecking einige Rätsel auf. „Ich kann es auch nicht beantworten. Da eine Antwort zu finden, wäre wahrscheinlich etwas für Psychologen“, sagte er am Montagabend nach dem Last-Second-Schock beim 3:3 im Nordduell gegen Holstein Kiel.

Durch das Remis verpasste es der HSV vor der entscheidenden Schlussphase in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz. „Das sind Dinge, die sehr, sehr wehtun“, sagte der 55-Jährige: „Das sind Punktverluste, die braucht keiner.“

Nach dem Ende der Corona-Zwangspause kassierte seine Mannschaft in drei von fünf Spielen in den jeweiligen Nachspielzeiten Gegentore: beim 2:2 gegen Fürth, beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart und nun gegen Kiel. „Das kann einmal passieren, aber dreimal in so kurzer Zeit darf so was einfach nicht passieren“, sagte Hecking.

Die Realität ist aber: Der HSV hinkt mit 50 Zählern weiter hinter Tabellenführer Arminia Bielefeld (57) und dem VfB Stuttgart (52) hinterher und hat es in den letzten vier Spielen nicht in der eigenen Hand. Hinter den Hamburgern lauert auch noch der 1. FC Heidenheim (48). Er könnte den HSV vom Aufstiegsrelegationsplatz verdrängen. Es droht dasselbe Szenario wie 2019, als der HSV als Vierter den Aufstieg verpasste. Aus der Zweitliga-Stippvisite nach dem Abstieg 2018 könnte ein Daueraufenthalt werden.

„Keine Mannschaft ist so souverän, dass sie ihre Spiele sicher nach Hause bringt“, analysierte Hecking das Aufstiegsrennen. Aber keines der anderen Teams schafft es wie die Hamburger, so regelmäßig in der Nachspielzeit leichtfertig Punkte wegzuwerfen. Das 3:3 am Montagabend mit der letzten Offensivaktion des Spiels durch den Kieler Jae Sung Lee war sinnbildlich: Je näher der Schlusspfiff kommt, desto nervöser agieren die Hamburger bei knappen Spielständen.

„Das ist, was uns maßlos ärgert. Nicht weil die Gegner uns an die Wand spielen, sondern weil wir es nicht zu Ende verteidigt bekommen“, meinte Hecking. Das müsse „schleunigst“ abgestellt werden.

Immerhin hat der Trainer gegen den Nachbarn aus dem Norden auch Positives gesehen. „Wir haben auch gute Dinge gemacht im Spiel, haben Nehmer-Qualitäten bewiesen.“ Zweimal steckten die Hamburger Rückschläge weg: Die Führung durch Alexander Mühling (9. Minute) drehten sie durch Aaron Hunt (21./Foulelfmeter) und Joel Pohjanpalo (23.) bis zur Pause, den Ausgleich zum 2:2 von Emmanuel Iyoha (64.) konterte Pohjanpalo (67.) erneut. Auf Lees Treffer hatte der HSV dann keine Zeit mehr zu reagieren.

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