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NWZonline.de Sport

HSV sucht mal wieder Trainer

18.05.2019

Hamburg Hannes Wolf ist erlöst. Nach dem verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga und einem ziemlich unwürdigen Theater um die bevorstehende Entlassung hat der Hamburger SV nun auch ganz offiziell verkündet, dass der Trainer gehen muss. Wolf habe sich „für diese Woche eine Entscheidung gewünscht – und wir haben uns entschieden, dass wir uns am Saisonende trennen werden“, sagte Sportchef Ralf Becker am Freitag und bestätigte damit 48 Stunden vor dem bedeutungslosen Saisonfinale gegen den MSV Duisburg, was an der Elbe längst Gewissheit war.

Ein Nachfolger steht noch nicht fest, als Kandidaten werden Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach), Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF) und Dimitrios Grammozis (Darmstadt 98) gehandelt. „Wir gehen mit der klaren Zielsetzung in die Saison, aufzusteigen“, sagte Becker: „Wir wissen noch nicht, wie die Mannschaft genau aussehen wird, aber wir werden hart arbeiten, um eine richtig gute Truppe auf den Platz zu stellen.“

Dass Wolf nach dieser desaströsen Rückrunde mit bisher nur 16 Punkten aus 16 Spielen in Hamburg keine Zukunft mehr hatte, zeichnete sich zuletzt immer mehr ab. Das Team zerfiel unter der Leitung des 38-Jährigen regelrecht in seine Einzelteile, Wolf traf unter zunehmendem Druck zweifelhafte Entscheidungen, und am Ende schenkte der HSV den schon sicher geglaubten Aufstieg leichtfertig her.

Gegen die als Absteiger feststehenden Duisburger hofft der HSV an diesem Sonntag (15.30 Uhr) auf ein friedliches letztes Heimspiel. 2018 war es in der Arena nach dem ersten Abstieg in der Vereinsgeschichte zu schweren Tumulten gekommen. Wegen Rauchbomben und Ausschreitungen wurde die Partie gegen Borussia Mönchengladbach unterbrochen, sogar ein vorzeitiges Ende des Spiels drohte.

Um ähnliche Vorfälle diesmal zu verhindern, sollen 300 statt der sonst üblichen 100 Polizeibeamten für Sicherheit sorgen. Um keine Unmutsäußerungen seitens des Publikums zu forcieren, wird es von Vereinsseite keine Verabschiedungen von Spielern geben, auch eine geplante Stadion-Choreographie findet nicht statt.

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