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NWZonline.de Sport

2. Liga: Pauli schreibt Derby-Geschichte

24.02.2020

Hamburg Als der Schlusspfiff im Hamburger Stadtderby ertönte, stand St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich vor seinem Sitzplatz und weinte. Der 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen den favorisierten Hamburger SV in dessen Stadion hatte den Clubboss überwältigt. Bei den Fans des HSV erklangen dagegen Pfiffe. Ihre Mannschaft war zwar nahezu in allen ermittelten Werten überlegen, das Tor traf sie jedoch nicht. „Das war für mich ein gebrauchter Tag. Ich muss die Niederlage auf meine Kappe nehmen“, sagte Trainer DIeter Hecking. Er habe nicht die richtigen Worte in der Halbzeit gefunden, erklärte er.

Henk Veerman (20. Minute) und Matt Penney (29.) erzielten vor 57 000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion die Tore für die Gäste. Nur die wenigsten hatten mit einem Sieg der Kiezkicker in dem prestigeträchtigen Stadtderby der 2. Fußball-Bundesliga gerechnet. Die Freude war doppelt so groß, weil es der erste Auswärtssieg des FC St. Pauli seit fast einem Jahr war. Die Braun-Weißen sprangen zumindest vorläufig bis auf Platz zwölf. „Für die Tabellensituation war das ganz wichtig“, sagte Mittelfeldspieler Waldemar Sobota.

Der favorisierte HSV musste nach der ersten Niederlage im neuen Jahr Platz zwei räumen und an den VfB Stuttgart abtreten. „Wir sind alle sehr enttäuscht. Wir müssen das Spiel schnell abhaken“, meinte HSV-Profi Louis Schaub.

Der FC St. Pauli darf sich damit Stadtmeister nennen. Schon die Hinrundenpartie fünf Monate zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay mit 2:0 gewonnen. Zwei Derbysiege in einer Saison gegen den HSV waren dem Club zuletzt 1953/54 in der Oberliga gelungen.

Rund um das Derby blieb es weitgehend friedlich. Sowohl vor, während als auch kurz nach dem Spiel der Stadtrivalen verhinderte ein Großaufgebot der Polizei ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager. Rund 1500 Beamte aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie von der Bundespolizei waren im Einsatz.

Im Stadion kochte die Stimmung vor dem Spiel zunächst etwas hoch. Aus dem HSV-Block wurden einige Leuchtraketen in Richtung der Gästefans abgeschossen. Noch während des Spiels seien mehrere Verdächtige festgenommen worden, die die Raketen abgefeuert haben sollen, teilte ein Polizeisprecher mit. Außerdem durchbrachen St.-Pauli-Anhänger die Abtrennung zu den Heimfans. Die Polizei ging nach eignen Angaben zusammen mit den Ordnern dazwischen und verhinderte ein Aufeinandertreffen von HSV- und St.-Pauli-Fans. Im Gästeblock zündeten St.-Pauli-Fans nach Abpfiff Bengalo-Fackeln.

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