HAMBURG/NORDENHAM - Der Hamburg-Marathon ist einer der größten und beliebtesten Läufe weltweit. Auch Nordenhamer Leichtathleten ließen sich dieses Großereignis nicht entgehen und nahmen die Herausforderung über die 42,195 Kilometer an. Voller Erwartung starteten sie bei diesem Marathonklassiker mit weiteren 23000 Läufern und Läuferinnen aus 80 Ländern, von denen gut 18000 die Ziellinie passierten. Sonniges und trockenes Wetter, angenehme Temperaturen sowie eine fantastische Kulisse von über 700000 Zuschauern ließen alle Sorgen und Schmerzen während des Rennens vergessen lassen. Es erwartete alle eine anspruchsvolle und mit stetigen, leichten Steigungen gespickte Strecke.
Norbert Lindemann reiste schon zwei Tage vorher an, um die ganz Atmosphäre dieses Großereignisses hautnah mitzuerleben. Vor einem Monat nahm Lindemann noch am Cuxhaven-Marathon erfolgreich teil. Er ging gut vorbereitet an den Start und lief in einem klug eingeteilten Rennen mit 3:04 Stunden ins Ziel und blieb nur knapp über der Drei-Stundenmarke. Das bedeutete für ihn in der Gesamtwertung den 817. Platz im Gesamtklassement und Rang 116 in der Altersklasse M 45.
Jürgen Seel hatte sich wieder einiges vorgenommen und sich als Ziel gesetzt, die Drei-Stundenmarke zu knacken. Er präsentierte sich in toller Form und ging das Rennen beherzt, aber nicht zu schnell an. Das zahlte sich am Ende aus, denn er konnte sich über ein Zeit von 2:55 Stunden freuen. Das war Gesamtplatz 340 (39. AK M 45).
Der Triathlet Stefan Doerner präsentierte sich nach seinem Marathondebüt in Köln in ausgezeichneter Verfassung. Und tatsächlich schaffte, er es unter vier Stunden zu laufen. Er teilte sich die Kraft klug ein und finishte am Ende mit 3:56 Stunden. Doerner war hochzufrieden. Das hieß Position 3465 (548. AK M 45).
Thorsten Rößler landete bei seinem dritten Start in Hamburg nur wenige Sekunden hinter Doerner, benötigte ebenfalls 3:56 Stunden und hat damit auch zum ersten Mal die Vier-Stundenmarke geknackt. Platz 1853 in der AK 40 und Rang 8076 in der Gesamtwertung waren der Lohn.
Bernd Dieckmann stand vor seinem Marathondebüt und schaffte es, diese lange Strecke erfolgreich zurückzulegen und blieb unter fünf Stunden Laufzeit. Die wochenlange Vorbereitung zahlte sich aus. Gesamtplatz 12442 (2970 AK M 40) lautete hier die Bilanz.
Jörg Brunkhorst wollte aufgrund einer leichten Sportverletzung eigentlich nicht an den Start gehen. Er biss auf die Zähne und ging das Rennen verhalten an. Nach 25 Kilometern forcierte er und kam noch auf 3:12 Stunden, womit er mehr als zufrieden war. Das reichte zum 1364. Platz (300. AK 35).
Michael Bentink feierte sein Marathondebüt in Hamburg und blieb auf Anhieb unter der Vier-Stundenmarke. Sehr glücklich und erleichtert kommentierte er seine Leistung. Nach 3:53 Stunden durchlief er das Ziel und belegte in der Altersklasse M 40 Platz 171. Das bedeutete Platz 7374 im Gesamtklassement.
Dirk Logemann folgte als nächster Debütant. Auch er ging den Wettkampf locker und entspannt an. Logemann genoss das Erlebnis Hamburg in vollen Zügen und nach 4:36 Stunden war sein Debüt vorbei. In der AK 35 reichte es für Platz 2061.
