Landkreis - Am Donnerstag klang Bernd Spille noch sehr skeptisch, als er über das Oberliga-Handballspiel der HSG Hude/Falkenburg gegen die HSG Heidmark sprach. Aufgrund eines Heizungsausfalls musste der HSG-Trainer nicht nur das Abschlusstraining am Donnerstag absagen, sondern sah auch die Austragung der Partie in der Halle am Huder Bach stark gefährdet. Doch am Freitagvormittag gab es Entwarnung: Die Heizung in der Mehrzweckhalle läuft wieder, sodass dem Heimspiel der Oberliga-Handballerinnen am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr) nichts im Weg steht.

„Natürlich ist es jetzt ohne die letzte Trainingseinheit keine optimale Vorbereitung. Trotzdem sind wir guter Dinge“, freuen sich Spille und sein Team auf das erste Pflichtspiel im neuen Jahr. Die Huderinnen gehen als Tabellendritter mit leichtem Favoritenstatus ins Duell mit den Gästen, die Platz sechs bekleiden. Das Hinspiel endete 21:21. „In Heidmark wurde ohne Harz gespielt, vielleicht haben wir nun einen Vorteil“, setzt sich der HSG-Trainer diesmal zwei Punkte als klares Ziel. Er kann bis auf Michaela Stahlkopf auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Spannung ist auch in der Männer-Landesliga angesagt. Hier empfängt die TS Hoykenkamp am Sonntagnachmittag (17 Uhr) die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II zum Gemeindeduell. Nachdem man sich im Hinspiel 27:27 trennte, ist die Turnerschaft nun etwas in Zugzwang, denn ihr aktueller achter Tabellenplatz reicht nicht aus, um sich in der neu geschaffenen Verbandsliga zu etablieren. Doch ist das Team von TSH-Coach Andre Haake nur sehr schleppend in die Vorbereitung gekommen, denn Ausfälle durch Krankheit und Verletzung ließen ein geregeltes Training kaum zu. Auch für Sonntag gebe es einige Fragezeichen. „Ob es gegen die starken Gäste reichen wird, werden wir sehen. Allerdings dürfen wir in den restlichen Spielen nur noch ganz wenige Punkte abgeben, wenn wir unser gestecktes Ziel erreichen wollen“, sagt Haake.

Als Tabellenfünfter liegt die Bookholzberger Reserve derzeit vor dem Lokalrivalen. HSG-Coach Hendrik Kossen konnte sich mit der sechswöchigen Pause nicht so recht anfreunden, denn dadurch kam sein Team ziemlich aus dem Rhythmus. Für ihn ist das erste Rückrundenspiel deswegen auch sehr wichtig. In den Trainingseinheiten legte Kossen das Hauptaugenmerk auf die Abwehr, die den wurfstarken Rückraum der Hoykenkamper um Sebastian Rabe und Andre Haake sowie Kreisläufer Malte Kasper bremsen soll.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)