Emstek/Höltinghausen - Die weibliche Jugend A des SV Höltinghausen spielt bisher eine gute Saison in der Handball-Landesliga. Das Team von Marvin Muche steht auf dem vierten Tabellenplatz und hat Kontakt zur Spitzengruppe.
Nach sieben Spielen stehen vier Siege und drei Niederlagen auf dem Konto des SVH, zuletzt gab es eine knappe Niederlage beim VfL Rastede. Dennoch: Das Team überzeugte in den bisherigen Spielen vor allem durch Tempohandball und kollektive Deckungsarbeit. Im Angriff suchen die Höltinghauserinnen ihre Chancen höchst variabel und überzeugen von nahezu allen Positionen.
Neben der guten Spielanlage können die jungen Handballerinnen auf ihren starken Spirit bauen. „Wir verstehen uns alle sehr gut, der Zusammenhalt und die Harmonie sind super“, sagt Pia Meiners. An der guten Stimmung im Team dürfte Trainer Muche einen großen Anteil haben. Er übernahm die A-Jugend im Sommer zusätzlich zu seinem Amt als Trainer der Höltinghauser Damenmannschaft.
Das Augenmerk des Übungsleiters liegt primär darauf, Spielerinnen an den Kader der Damen heranzuführen und ihnen Einsatzzeiten im Oberligateam zu geben. Eine von diesen Spielerinnen ist Emily Fischer. Sie gilt als großes Talent und traf in der Oberliga bereits 55 Mal.
Neben Fischer spielte auch schon Torhüterin Yasemin Siemer fürs Damen-Team. „Es ist enorm wichtig, junge Talente früh an den Damenhandball heranzuführen, um sie optimal zu fördern“, sagt Muche.
In der Landesliga erwischte der SVH mit zwei Siegen einen optimalen Start. In der eigenen Halle sind die Grün-Weißen eine Macht: Drei von vier Heimspielen gewann der SVH – im Derby gegen die HSG Friesoythe setzte es jedoch eine 24:33-Pleite. Ärgerlich war die 24:28-Niederlage beim VfL Rastede, wo der SVH über weite Strecken des Spiels gleichwertig war, aber nach der Pause kurzzeitig einbrach.
Trotz der neuerlichen Niederlage kann man beim SVH zufrieden auf den bisherigen Saisonverlauf blicken. Die Mannschaft ist voll im Soll und hat das Saisonziel, sich in der Liga zu etablieren und guten Handball zu spielen, weiter fest im Blick.
