Elsfleth - Auf die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB wartet am Samstag ein Spitzenspiel. Um 17 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Sascha Klostermann beim SVGO Bremen an. Ein Gegner, der als Tabellen-Vierter nicht nur gut dasteht. Sondern der auch etwas Besonderes vorzuweisen hat.
Die Bremerinnen sind nämlich die bisher letzte Mannschaft, die den ETB bezwingen konnte. Anfang November setzte sich der SVGO mit 28:26 in der Elsflether Stadthalle durch. Klostermann erinnert sich an Bremerinnen, die „einen sehr guten Ball gespielt“ hätten. Ihr Passspiel sei sehr gut gewesen. Trotzdem sei die Niederlage vermeidbar gewesen. Bis zum Spielstand von 22:18 (46.) lag der ETB vorne. Sie ließen sich aber noch die Butter vom Brot nehmen.
„Für uns war das Hinspiel eine Art Wachrüttler“, sagt Klostermann im Nachhinein. Aus unterschiedlichen Gründen war die Trainingsbeteiligung zu der Zeit nicht sonderlich hoch. Die wäre aber wichtig gewesen, weil der im vergangenen Sommer mit vielen Neuzugängen bestückte Kader noch Einspielzeit benötigt hätte.
Doch seitdem ging die Formkurve steil nach oben. „Wir haben viel Konstanz in unsere Leistung reingekriegt“, sagt Klostermann. Auch zwischenzeitliche Rückstände brachten die Elsfletherinnen nicht aus der Ruhe. Die folgende Serie ist eindrucksvoll: Neun Siege in neun Spielen. Mittlerweile ist der ETB Tabellenführer.
Aus der Niederlage gegen Bremen ziehen die Elsfletherinnen viel Motivation. „Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, gegen jede andere Mannschaft der Liga mindestens einmal zu gewinnen“, sagt Klostermann. Das ist schon jetzt (fast) gelungen, mit Ausnahme von SVGO. In Bremen hängen die Trauben allerdings ziemlich hoch. Aus ihren bisherigen sechs Heimspielen holte der Vierte bislang 11:1 Punkte, ist dort also noch ungeschlagen. Außerdem ist er direkter Verfolger des Spitzentrios und werde „sicherlich alles reinlegen“, vermutet Klostermann.
Der Elsflether Coach sagt allerdings auch, dass sich sein Team vor niemanden verstecken müsse. Kräfte schonen braucht sein Team auch nicht, denn nach dieser Partie haben die Elsfletherinnen während einer vierwöchigen Spielpause genügend Zeit, den Tank wieder aufzufüllen.
