Elsfleth - Die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB haben am Sonntag ihren dritten Tabellenplatz ohne Probleme verteidigt. Im einseitigen Heimspiel gegen den TSV Intschede setzte sich die Mannschaft von Trainer Sascha Klostermann mit 33:18 (18:5) durch. Ihren Einstand feierte Torhüterin Laura Vingart, die aus der Elsflether Jugend stammt, und nun nach einjähriger Pause ihr Comeback feierte.

Die Elsfletherinnen begannen mit einer 5:1-Deckung mit Kira Birken als Vorgezogener, brauchten allerdings etwas Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. Nach fünf Minuten stand es gerade einmal 3:3. Doch anschließend wurden die Kräfteverhältnisse schnell deutlich. Vor allem die Elsflether Defensive wusste zu gefallen. Dabei hatte Torhüterin Anika Driesner zwar auch gute Szenen, die meisten gegnerischen Angriffe hatte aber schon der Deckungsverbund entschärft.

Im eigenen Angriff unterliefen den Gastgeberinnen zwar hin und wieder vermeidbare Fehler. Aber sie bauten die Führung kontinuierlich aus.

Schon nach rund einer Viertelstunde begann Klostermann, seine Mannschaft durchzutauschen. Dem Spielfluss tat dies keinen Abbruch. Beim Halbzeitstand von 18:5 war die Partie längst entschieden.

Klostermann rotierte im zweiten Durchgang munter weiter, war aber längst nicht mehr so zufrieden wie im ersten Abschnitt. Die Abwehr griff nicht mehr konsequent zu und erlaubte dem TSV zu viele einfache Torabschlüsse. Der Sieg geriet freilich nicht mehr in Gefahr. Zwischenzeitlich zogen die Elsfletherinnen immer wieder das Tempo an. Das reichte, um den Vorsprung konstant zu halten.

Starke Eindrücke hinterließen trotz der teilweise fahrigen Spielweise Linksaußen Jantje Vogt und Kreisläuferin Lana Hinrichs. „Wir haben uns nach der starken ersten Halbzeit wohl schon zu sicher gefühlt“, meinte Kreisläuferin Laura Meyer. Jedenfalls sei der zweite Abschnitt „nicht mehr so gut“ gewesen.

ETB: Driesner, Vingart - Vogt (9/4), Laura Lissewski (7), Hinrichs (4), Sommer (3), Oberegger (3), Birken (3), Gronewold (2), Hedemann (2/1), Lina Lissewski, Boch, Meyer.

Spielstationen: 3:3 (5.), 9:4 (14.), 18:5 (30.), 22:10 (42.), 28:13 (50.), 33:18 (60.).