Elsfleth - Sie sind gut drauf, und sie wollen nachlegen. Vor zwei Wochen haben die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB in ihrem Heimspiel gegen die HSG Phoenix (40:18) phasenweise brilliert. Genau an dieser Stelle will die Mannschaft von Trainer Sascha Klostermann an diesem Sonntag gegen den Tabellenletzten TuS Frisia Goldenstedt anknüpfen. Anpfiff in der Stadthalle ist um 15 Uhr.

Sechs Punkte wollte Klostermann aus den drei Spielen unmittelbar vor der Weihnachtspause holen, zwei hat er gegen Phoenix bereits eingefahren. Auch gegen die Goldenstedterinnen sind sie der Favorit. Die Gäste haben in acht Saisonspielen erst zwei Punkte gesammelt. Klostermann sagt deshalb auch, dass das Spiel „auf jeden Fall“ gewonnen werden muss.

Einen Sieg im Vorbeigehen schließt er allerdings aus. „Goldenstedt steckt im Abstiegskampf und hat nichts zu verlieren“, sagt er. Deshalb würden sich die Gäste voll reinhängen. Außerdem habe Frisia auch gegen Top-Mannschaften lange Zeit mitgehalten. „Sie haben es aber nie ganz zu Ende gekriegt“, sagt der Elsflether Coach.

Klostermann erwartet über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung von seiner Mannschaft. Ähnliche Worte wählte er bereits vor der Partie gegen die HSG Phoenix. Seine Spielerinnen hätten die richtige Antwort gegeben und 60 Minuten lang Gas gegeben. Besonders die Abwehrarbeit habe ihm gut gefallen. „Da haben sich alle gut gegenseitig unterstützt“, lobt Klostermann.

Viele Ballgewinne und folgende Gegenstoßtreffer waren die Folge. Und auch im Positionsspiel habe die Mannschaft trotz zweier Manndeckungen gegen Laura Lissewski und Franziska Sommer stets die richtige Antwort parat gehabt.

Gerne würde Klostermann am Sonntag die gleiche Leistung noch einmal sehen. Allerdings hat er einige Ausfälle zu beklagen. Jana Griepenstroh plagt sich weiterhin mit Knieproblemen herum, und Talea Lösekann befindet sich in der Prüfungsphase einer Weiterbildung. Offen ist der Einsatz von Kreisläuferin Laura Meyer. Sie wurde während der Woche positiv auf Corona getestet. „Ich hoffe, es hat sich beim Training niemand angesteckt“, sagt Klostermann.