Celle - Die Landesliga-Handballerinnen des Elsflether TB haben sich am Sonntag mit einem Kantersieg in die fünfwöchige Winterpause verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Sascha Klostermann gewann beim heimstarken SV Garßen-Celle letztlich souverän mit 33:22 (17:11) und kletterte in der Tabelle auf Rang zwei. Kurzzeitig drohte die Partie zu kippen. Aber am Ende setzte sich der Favorit klar durch.
Die Gastgeberinnen haben im bisherigen Saisonverlauf schon so manchem Spitzenteam das Leben schwer gemacht und gestalteten auch gegen Elsfleth die Anfangsphase offen. Doch dank einer kompakten 5:1-Deckung und einer erneut starken Torfrau Anika Driesner zog der ETB dem Gegner vorläufig den Zahn. „In dieser Phase haben wir den Gegner vor schwierige Aufgaben gestellt“, sagte Klostermann.
Zur Pause lag der ETB mit sechs Toren vorne. Aber Garßen legte nach dem Wiederanpfiff los wie die Feuerwehr. „Davon haben wir uns beeindrucken lassen“, sagte Klostermann. Der Vorsprung schmolz schnell und war beim 18:18 (41.) aufgebraucht.
Klostermann reagierte und stellte um. Die lange Zeit gut funktionierende 5:1-Deckung wandelte er in eine 6:0-Formation um, und im Angriff ließ er fortan nur noch mit einer statt mit zwei Kreisläuferinnen agieren. „Dann haben wir vorne wieder klare Sachen gespielt und hinten konsequent zugepackt“, lobte Klostermann.
Damit war dem Gegner der Zahn gezogen. „Nach unserer Schwächephase war das eine tolle Mannschaftsleistung“, sagte Klostermann. Innerhalb von wenigen Minuten zogen die Elsfletherinnen uneinholbar davon. Auch die Spielerinnen, die von der Bank kamen, hatten großen Anteil am Auswärtssieg. Am Ende hatten sich alle zehn Feldspielerinnen in die Torschützenliste eingetragen.
In der Tabelle hat sich der ETB mit nun 14:6 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Allerdings hat der Dritte SG Findorff (13:3) noch zwei Nachholspiele in petto. Die nächste Partie bestreitet der ETB dann am 21. Januar bei der HSG Heidmark II.
ETB: Driesner, Griepenstroh – Laura Lissewski (8), Sommer (6), Hinrichs (6), Hedemann (5/2), Meyer (3), Vogt (1), Gronewold (1), Lina Lissewski (1), Boch (1), Birken (1).
Spielstationen: 4:4 (13.), 7:14 (26.), 11:17 (30.), 18:18 (41.), 21:24 (49.), 21:30 (56.), 22:33 (60.).
